Elektroauto an der Ladesäule und Felder im Hintergrund zur Förderung von Elektroautos.

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Heute haben Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und Torsten Safarik, Präsident des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, den 100 000. Zuwendungsbescheid für den Umweltbonus an den Käufer eines Elektrofahrzeuges in Oppenweiler überreicht.

Thomas Bareiß: „Ich freue mich sehr, dass ich heute den 100 000. Umweltbonus überreichen darf. Der Umweltbonus ist ein gemeinsamer Beitrag von Bundesregierung und Industrie für mehr rein elektrische Antriebe sowie Plug-in-Hybride. Daher begrüße ich es sehr, dass der Umweltbonus bis 2025 verlängert wird. Wir wollen auch zukünftig, dass Deutschland und unsere Fahrzeughersteller Marktführer in den effizientesten Antriebstechnologien bleiben. Deutschland hat ein einzigartiges Netzwerk von Zulieferern und Herstellern. E-Mobilität, Plug-in-Hybride und langfristig die Brennstoffzelle sichern auch zukünftig Wertschöpfung, Beschäftigung und Arbeitsplätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“

Seit Mai 2016 werden neue Elektrofahrzeuge durch eine Kaufprämie, den sogenannten Umweltbonus, gefördert. Das Bundeskabinett hat im November eine Verlängerung und Erhöhung der Kaufprämie bis Ende 2025 beschlossen. Allein der Bund wendet 2 Mrd. Euro für diese Maßnahme auf. Hinzu kommen Finanzierungsanteile durch die Automobilindustrie in gleicher Höhe. Die Förderrichtlinie wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) konzipiert und durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) umgesetzt.

Mit Hilfe des Umweltbonus soll der Absatz neuer elektrisch betriebener Elektrofahrzeuge gefördert werden. Dadurch kann ein nennenswerter Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffbelastung der Luft bei gleichzeitiger Stärkung der Nachfrage nach umweltschonenden Elektrofahrzeugen geleistet werden. Die Maßnahmen werden die schnelle Verbreitung elektrisch betriebener Fahrzeuge im Markt unterstützen.