Bundesminister Peter Altmaier eröffnet den Lateinamerika-Tag in Frankfurt

Bundesminister Peter Altmaier eröffnet den Lateinamerika-Tag in Frankfurt

© BMWi

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, eröffnet heute den Lateinamerika-Tag in Frankfurt. Im Rahmen der mehrtägigen Konferenz werden Entwicklungen der lateinamerikanischen Wirtschaft und Finanzpolitik sowie der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Lateinamerika und Deutschland erörtert.

Bundesminister Altmaier: „Lateinamerika besitzt für die EU insgesamt wie auch für Deutschland eine hohe Bedeutung. Das MERCOSUR-Abkommen bietet für alle beteiligten Parteien eine wichtige Chance. Es eröffnet wirtschaftliche Perspektiven und es enthält zugleich ein ambitioniertes Kapitel zur nachhaltigen Entwicklung mit verbindlichen Regelungen zu Arbeit, Umwelt und Klima. Mit den vier Mitgliedstaaten des MERCOSUR Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay können unsere wirtschaftlichen Beziehungen so neue Dynamik entfalten. Das macht es insbesondere auch für kleine und mittlere Unternehmen attraktiv, sich stärker in der Region zu engagieren. Für die lateinamerikanischen Partner eröffnen sich Chancen zur weiteren Diversifizierung ihrer Wirtschaften und einer stärkeren Integration in den Welthandel. Die EU ist bereits heute größter Handels- und Investitionspartner des MERCOSUR. Mit den bestehenden Abkommen der EU mit Chile, Mexiko, Ecuador, Kolumbien, Peru und Zentralamerika sowie dem Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit den karibischen Staaten haben wir fast mit dem ganzen Subkontinent wichtige Grundlagen für eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit gelegt.“

Am Nachmittag des ersten Veranstaltungstages stehen aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Smart Cities, Maschinenbau und Health Care in Lateinamerika im Vordergrund. Am zweiten Veranstaltungstag liegt der Fokus auf Ecuador als Wirtschaftsstandort. Wirtschaftsexperten diskutieren mit Vertretern Ecuadors über Potenziale, die sich für deutsche Firmen als Exporteure und Investoren ergeben. In drei Foren konzentrieren sich Branchenvertreter auf die Bereiche „Neue Konzepte für den Bergbau“, „Logistische Infrastruktur“ sowie „Zukunft der Energie“.