Bundeswirtschaftsminister Altmaier kommentiert das von der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose vorgestellte Herbstgutachten.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier kommentiert das von der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose vorgestellte Herbstgutachten.

© BMWi/ Andreas Mertens

Die Wirtschaftsforschungsinstitute der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose haben heute in Berlin ihr Herbstgutachten vorgestellt. Die Institute sehen die deutsche Wirtschaft gegenwärtig im Abschwung. Von einer Konjunkturkrise könne jedoch nicht gesprochen werden. Die Institute erwarten für dieses Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von preisbereinigt 0,5 Prozent und eine einsetzende Belebung ab Ende des Jahres. Für die beiden kommenden Jahre prognostizieren die Institute einen Anstieg des BIP von 1,1 Prozent beziehungsweise 1,4 Prozent.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier sagte anlässlich der Vorstellung der Gemeinschaftsdiagnose: „Wir brauchen jetzt Wachstumspolitik mit Steuerentlastungen und Bürokratieabbau. Auch wenn die Aussichten aktuell gedämpft sind, droht keine Konjunkturkrise. Wichtige Wachstumsimpulse kommen weiterhin von der Binnenwirtschaft und nicht zuletzt von der öffentlichen Hand. Wichtig ist aber, dass wir jetzt handeln. Wir brauchen jetzt Wachstumspolitik. Dazu gehören steuerpolitische Entlastungen insbesondere für den Mittelstand, weitere Anstrengungen beim Bürokratieabbau, das Voranbringen der Energiewende und Investitionen vor allem in Zukunftstechnologien.“

Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose erstellt jeweils im Frühjahr und Herbst eine Prognose, die als Grundlage für die Projektion der Bundesregierung dient. Der Bundeswirtschaftsminister wird die Herbstprojektion der Bundesregierung am 17. Oktober 2019 vorstellen.

Die Gemeinschaftsdiagnose finden Sie unter www.gemeinschaftsdiagnose.de.