11. Internet Governance Forum Deutschland

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Die Zukunft des Internets ist das zentrale Thema des 11. Internet Governance Forums Deutschland, das heute im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) stattfindet. Erwartet werden rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik, der Zivilgesellschaft und der technischen Community. Sie diskutieren unter anderem über die Sicherheit in 5G-Netzen, den richtigen Umgang mit Plattformgiganten, über KI, die Bekämpfung von Hate Speech und den Beitrag der digitalen Transformation zu einer nachhaltigen Entwicklung.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Das IGF steht für breite Beteiligung und ein produktives Zusammenspiel verschiedener Akteure. Genau diese Offenheit brauchen wir, um das Internet als wirklich globale Infrastruktur zu erhalten. Mir ist dabei besonders wichtig, den Mittelstand bei Fragen der Internet Governance eng einzubinden. Denn die Digitalisierung und Zukunftstechnologien wie die KI werden zunehmend zum Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg. Unser Ziel ist, dass die Diskussionen des IGF Eingang in konkrete Politik und Maßnahmen finden.“

Das deutsche IGF ist die nationale Initiative des globalen IGF. Dieses wurde 2006 von den Vereinten Nationen gegründet. Seitdem dient es als zentrale Diskussionsplattform für alle Stakeholder rund um das Internet. Das IGF der VN tagt einmal jährlich – 2019 ist erstmals Deutschland der Gastgeber. Unter dem Motto „One World. One Net. One Vision“ lädt das BMWi vom 25. bis 29. November Akteure der Internet Governance aus aller Welt nach Berlin ein.

Das IGF verfolgt einen Multistakeholder-Ansatz, der es allen Beteiligten ermöglicht, ihre Sichtweisen, Anliegen, Erfahrungen und Herausforderungen einzubringen. Wichtige Themen des IGF der VN sind Data Governance, Digital Inclusion und Security. Zentral ist dabei der Anspruch, das offene und globale Internet, wie wir es kennen, zu erhalten.