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Bei der Auftaktveranstaltung des „Netzwerk Reallabore“ treffen sich heute im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Das Netzwerk wurde im Juli gegründet und zählt bereits weit über 400 Mitglieder. Beim Auftakttreffen haben sie die Möglichkeit, sich zu vernetzen und auszutauschen – der erste Schritt hin zur Planung und Umsetzung erfolgreicher Reallabore.

Staatssekretär Nußbaum: „In Zeiten von Digitalisierung und Mobilitätswende benötigen wir Räume, in denen Innovationen erprobt werden können. Wir wollen es Unternehmen in Deutschland ermöglichen, neue Lösungen im geschützten Raum auszuprobieren. Unser Ziel ist es dabei auch, Erkenntnisse zu gewinnen, wie die regulatorischen Rahmenbedingungen allgemein verbessert werden können. Um Reallabore zu schaffen und zu nutzen, müssen viele Akteure zusammenarbeiten. Mit unserem Netzwerk Reallabore wollen wir diese Zusammenarbeit fördern und weitere Reallabore in Deutschland anstoßen.“

Auf der heutigen Auftaktveranstaltung des „Netzwerk Reallabore“ erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer inspirierende und erfolgreiche Praxisbeispiele. So werden zum Beispiel der Einsatz von schwimmenden und fliegenden Drohnen und neue Mobilitätskonzepte bereits heute im Rahmen von Reallaboren getestet. Ein hochrangig besetztes Panel diskutiert Wege und Instrumente hin zu einer innovationsoffenen Regulierung. Außerdem präsentiert das BMWi Neuigkeiten aus der Umsetzung seiner Reallabore-Strategie. Ihr Ziel ist es, Praktiker zu unterstützen und bei der Durchführung von Reallaboren zu begleiten – zum Beispiel mit dem im Juli veröffentlichten „Handbuch Reallabore“. Noch im Herbst 2019 soll zudem ein Reallabore-Wettbewerb starten.