Bundesminister Peter Altmaier (links) mit dem chinesischen Minister für Handel, Zhong Shan (rechts)

Bundesminister Peter Altmaier (links) mit dem chinesischen Minister für Handel, Zhong Shan (rechts)

© BMWi

Vom 18. bis 21. Juni 2019 reist Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in Begleitung von Abgeordneten des Deutschen Bundestages und einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation nach Peking und Shanghai.

Im Mittelpunkt des Besuchs in Peking stehen politische Gespräche unter anderem mit dem Handelsminister Zhong Shan, dem Vorsitzenden der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission, He Lifeng und dem Minister für Industrie und Informationstechnologie, Miao Wei. In Shanghai sind ein Roundtable mit der deutschen Wirtschaft in China, eine Diskussionsrunde an der renommierten Tongji Universität zur Sozialen Marktwirtschaft und Unternehmensbesuche geplant.

Bundesminister Altmaier: „China und die Europäische Union sind einerseits Partner, aber auch Wettbewerber. Die guten Wirtschaftsbeziehungen wollen wir fortsetzen und auch vertiefen. China ist Deutschlands größter Handelspartner und auch die politischen Beziehungen unserer beiden Länder sind sehr intensiv. Natürlich vertreten wir aber auch unsere Interessen. Wir brauchen gleiche Wettbewerbsbedingungen ohne Diskriminierungen und Benachteiligungen. Als zentrales Projekt in diesem Bereich setzen wir uns dafür ein, das EU-China Investitionsabkommen weiter voranzutreiben. Insgesamt müssen wir einen strategischen Dialog führen über die künftige Ausgestaltung unserer Handelsbeziehungen mit China. Eine der drängendsten Aufgaben der neuen EU-Kommission wird es dabei auch sein, eine europäische Industriestrategie auszuarbeiten und unsere industriepolitischen Interessen als Europäer darzustellen.“

China war 2018 erneut Deutschlands größter Handelspartner. Das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern ist von 186,6 Milliarden Euro im Vorjahr auf 199,3 Milliarden Euro im Jahr 2018 gestiegen. China bleibt in Asien-Pazifik auch weiterhin der wichtigste Markt für deutsche Exporte, die 2018 auf 93,1 Milliarden Euro gestiegen sind, was einem Zuwachs von 8,1 Prozent entspricht.

Weitere Informationen zu den deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen können Sie hier abrufen.