Mann tippt auf Bildschirm

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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) will das Tempo bei der Verwaltungsmodernisierung steigern. „Im Zuge der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes geht das Bundeswirtschaftsministerium voran und will zeigen, dass Verwaltungsleistungen digital und nutzerfreundlich angeboten werden können“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Christian Hirte am heutigen Tage anlässlich der Konferenz „Moderne, digitale Verwaltung – Partner der Wirtschaft“ in Berlin.

„Derzeit erarbeiten wir im Haus und in unseren Behörden eine Liste von Verwaltungsleistungen, die zügig online und nutzerfreundlich zur Verfügung stehen werden“, sagte Staatssekretär Hirte. „Damit schaffen wir eine Reihe von Leuchtturmprojekten, die wir bis Anfang 2020 realisieren wollen.“ Insgesamt wolle das BMWi in seinem Bereich bis zum Jahr 2022 die Digitalisierung von etwa 130 Verwaltungsleistungen umsetzen.

„Die Wirtschaft braucht eine moderne Verwaltung“, sagte Hirte weiter. „Endlich scheint die Zeit dafür reif zu sein, dass die Digitalisierung nachhaltig und wahrnehmbar in die öffentliche Verwaltung einzieht. Wir als Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sehen darin große Chancen.“ Digitale Lösungen würden die Betriebe und ihre Mitarbeiter von Bürokratie entlasten. Vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen bekämen diese Entlastung deutlich zu spüren.

Auf der Konferenz „Moderne, digitale Verwaltung – Partner der Wirtschaft“ des BMWi diskutieren über 100 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung die Modernisierung der Verwaltung durch Digitalisierung. Dabei stehen Verwaltungsleistungen für die Wirtschaft im Mittelpunkt.

Das Programm der Konferenz finden Sie hier (PDF, 256KB).