Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (Mitte) mit dem französischen Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire (rechts) und dem Vizepräsidenten der Europäischen Kommission Maroš Šefčovič (links)

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (Mitte) mit dem französischen Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire (rechts) und dem Vizepräsidenten der Europäischen Kommission Maroš Šefčovič (links)

© picture alliance / AP Photo

Bundesminister Altmaier hat sich heute in Paris mit dem französischen Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire und dem Vizepräsidenten der Europäischen Kommission Maroš Šefčovič getroffen, um die weiteren Schritte zum Aufbau einer europäischen Batteriezellfertigung zu besprechen. Dabei ging es unter anderem um ein erstes deutsch-französisches Konsortium, dessen Projektpläne bereits weit gediehen sind. Gefördert werden sollen die Projekte als wichtige Vorhaben von gemeinsamem europäischen Interesse im Rahmen des IPCEI-Rahmens der Europäischen Kommission.

Bundesminister Altmaier: „Batteriezellproduktion ist eine große Chance für Wertschöpfungsketten und Arbeitsplätze in Deutschland und Europa. Das Interesse in der Wirtschaft daran ist groß und mein Ziel ist es, dies politisch zu flankieren und Anschubhilfe zu leisten. Minister Le Maire, Vizepräsident Šefčovič und ich haben heute unter anderem über die mögliche Förderung eines bereits konkret ausgearbeiteten deutsch-französischen Projekts zur Batteriezellfertigung gesprochen. Uns ist es wichtig, dass diejenigen Unternehmen, die über ausgereifte Pläne verfügen, zügig vorangehen können. Die zahlreichen Rückmeldungen auf unseren nationalen Förderaufruf zeigen, dass mehr als ein IPCEI-Projekt möglich ist. Wir werden daher in den nächsten Wochen einen Prozess zur Unterstützung weiterer Unternehmen einrichten, die sich auf den deutschen Förderaufruf beworben haben. Entscheidend ist, dass wir dabei auch weiterhin viele Mitgliedstaaten, weitere Unternehmen und die Europäische Kommission eng einbeziehen. Die große Dynamik innerhalb der EU sollten wir nutzen und intensiv im Hinblick auf unser gemeinsames Ziel zusammenarbeiten: Wettbewerbsfähige und innovative Batteriezellen, die in Europa entwickelt und nachhaltig in Deutschland, Frankreich und anderen Mitgliedstaaten der EU hergestellt werden.“

Unter dem vom BMWi gestarteten Interessensbekundungsverfahren haben sich mehr als 30 Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette mit Vorschlägen hoher Qualität beworben. Sie kommen aus den Bereichen Rohstoffe und Exploration, Materialgewinnung und Recycling, Kathoden-, Anodenfertigung und mechanische Komponenten, Batteriezellproduktion, -integration und -anwendung. Aktuell prüft das BMWi die eingegangenen Anträge.