Batterie eines Elektroautos

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Die Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Claudia Dörr-Voß, nimmt heute an einer Sitzung der European Battery Alliance in Brüssel teil. Bei ihren Gesprächen mit der Europäischen Kommission und anderen europäischen Mitgliedstaaten steht der aktuelle Stand der Auswahl von Projekten im Mittelpunkt, die sich um eine Förderung zur Ansiedlung einer Batteriezellproduktion in Deutschland beworben haben.

Staatssekretärin Dörr-Voß: „Leistungsfähige Batterien werden in der Elektromobilität, aber auch in den privaten Haushalten, in der Industrie und der mobilen und stationären Speicherung erneuerbarer Energien unentbehrlich sein. Damit wir auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben, neue Arbeitsplätze schaffen und unseren Wohlstand sichern, wollen wir neueste Batterietechnologie mit ihren Innovationen in Deutschland und Europa. Das Bundeswirtschaftsministerium treibt daher die Batteriezellfertigung in Deutschland und in Europa voran und hat dafür eine Milliarde Euro für die Förderung deutscher Teilvorhaben vorgesehen. Mehr als 30 Unternehmen haben innovative Projektideen beim BMWi eingereicht und sich um eine Förderung beworben. Im nächsten Schritt werden wir zusammen mit anderen Mitgliedstaaten die Struktur für ein gemeinsames europäisches Projekt vorbereiten. Uns ist wichtig, dass Konsortien schnell starten können, wir aber auch viele Mitgliedstaaten dabei einbeziehen. Wir erleben eine große Dynamik innerhalb der EU und die klare Bereitschaft, für unser gemeinsames Ziel zusammenzuarbeiten: wettbewerbsfähige und innovative Batteriezellen, die in Europa entwickelt und hergestellt werden.“

Die Unternehmen, die am Interessenbekundungsverfahren des BMWi teilgenommen haben, decken die gesamte Wertschöpfung und das Ökosystem rund um Batterien ab. Sie kommen aus den Bereichen Rohstoffe und Exploration, Materialgewinnung und Recycling, Kathoden-, Anodenfertigung und mechanische Komponenten, Batteriezellproduktion, -integration und -anwendung. Aktuell prüft das BMWi die eingegangenen Anträge. Die Förderung soll im Rahmen eines „Important Project of Common European Interest“ (IPCEI) stattfinden.