Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und die ukrainische stellvertretende Ministerin für Energie, Kohle und für die europäische Integration, Nataliya Bojko, haben sich am Rande des 5. Berliner Energiewendedialogs darauf verständigt, eine Deutsch-Ukrainische Energiepartnerschaft anzustreben.

Dazu der Parlamentarische Staatssekretär Bareiß: „Wir wollen mit der Deutsch-Ukrainischen Energiepartnerschaft einen Beitrag für die vertiefte Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern im Bereich der Energiewirtschaft leisten und die Modernisierung des ukrainischen Energiesektors unterstützen. Als Themen der Zusammenarbeit haben wir die Modernisierung des Stromsektors, insbesondere der Netze, den Ausbau erneuerbarer Energien und Energieeffizienz identifiziert. Diese Zusammenarbeit soll einen wichtigen Beitrag zu Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung und Energiesicherheit der Ukraine leisten.“

Die Ukraine deckt einen großen Teil ihres Energiebedarfs über Importe (v.a. Gas, Öl). Die Kosten hierfür werden bis auf über 10 Milliarden Euro geschätzt. Zur Verringerung der Importabhängigkeit ist der Ausbau der erneuerbaren Energien auf 25% bis 2035 geplant. Dafür muss das ukrainische Netz modernisiert werden. Deutsche Erfahrungen, Technologien und Investitionen können dabei und bei der Steigerung der Energieeffizienz eine wichtige Rolle spielen. Die Bundesregierung plant daher die Zusammenarbeit mit der Ukraine beim Ausbau der erneuerbaren Energien, bei der Modernisierung des Energiesektors, insbesondere des Stromnetzes, und bei der Erhöhung der Energieeffizienz zu verstärken.