Blick auf Moskau zum Thema internationale Beziehungen mit Russland

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Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, reist heute nach Moskau und eröffnet morgen dort das erste Werk der Daimler AG in Russland. Daneben stehen offizielle Gespräche mit Vertretern der Regierung der Russischen Föderation auf dem Programm. Damit reist Bundesminister Altmaier seit seinem Amtseintritt zum dritten Mal nach Russland.

Im Rahmen der offiziellen Werkseröffnung im Beisein des Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, wird Bundesminister Altmaier über die Chancen und Herausforderungen für das Engagement der deutschen Wirtschaft in Russland sprechen. Geplant sind außerdem Gespräche mit dem Minister für Energie, Alexander Nowak, und dem Industrie- und Handelsminister, Denis Manturow.

Dazu Bundesminister Altmaier: „Deutschland und Russland unterhalten enge wirtschaftliche Beziehungen. Deutsche Unternehmen pflegen über Jahrzehnte aufgebaute Verbindungen nach Russland. Beide Seiten haben ein großes Interesse daran, neues Vertrauen zu schaffen, um die Partnerschaft dauerhaft zu stärken. Daher werde ich auch diesen Anlass nutzen, bei meinen Amtskollegen für die Schaffung eines günstigen Klimas für alle Investoren zu werben. Erhöhung der Wertschöpfung im eigenen Land ist der richtige Weg, wenn damit auch Exporte ermöglicht werden sollen. Die Politik der Lokalisierung kann aber nur erfolgreich sein, wenn sie mit Augenmaß erfolgt und die Interessen aller Marktteilnehmer berücksichtigt.“

Das deutsch-russische Handelsvolumen betrug im Jahr 2018 61,9 Mrd. Euro, davon entfielen 36 Mrd. Euro auf Importe aus Russland und 25,9 Mrd. Euro auf deutsche Exporte nach Russland.