Solaranlage und Windräder

© BMWi/Holger Vonderlind

Heute tauschen sich die EU-Energieministerinnen und -minister in Bukarest zur künftigen Ausgestaltung des Energiesystems der Energieunion aus. Der Austausch dient der Vorbereitung von Ratsschlussfolgerungen, die nach Planung der Rumänischen Präsidentschaft beim Energierat am 25. Juni 2019 verabschiedet werden sollen.

Dazu der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Bareiß: „Unser Fokus in den kommenden Jahren wird auf der gemeinsamen Umsetzung des Gesetzespakets „Saubere Energie für alle Europäer“ und auf der Erreichung der 2030-Ziele der EU für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz liegen. In den vergangenen Jahren haben wir uns auf die Energiewende im Stromsektor konzentriert, insbesondere auf die Marktintegration der Erneuerbaren Energien. Jetzt kommt es auf die Systemintegration an: Das heißt, das Stromsystem flexibler zu machen, den Netzausbau zu beschleunigen und die Synergien aus der Digitalisierung und der Sektorkopplung zu nutzen. Für diese Transformation brauchen wir die Akzeptanz der Bevölkerung und müssen die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft und Industrie im Blick behalten. Allgemein ist es wichtig, dass wir die Energiewende als Modernisierungs- und Technologiestrategie für unsere Wirtschaft begreifen. Das sollten wir immer beachten, wenn wir Rahmenbedingungen setzen.“

Die EU-Energieministerinnen und -minister treffen im Anschluss die Energieministerinnen und -minister der Östlichen Partnerschaft, der spezifisch östlichen Dimension der Europäischen Nachbarschaftspolitik. Die EU-Kommission informiert in diesem Rahmen über das „Eastern Partnership LNG Network“. Des Weiteren tauschen sich die Ministerinnen und Minister zu Energieinfrastrukturprojekten und dem Thema Energieeffizienz aus.