Hände zeigen auf eine Karte

© Delegation der Deutschen Wirtschaft in Kenia (AHK)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert in Partnerschaft mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK e.V.) duale berufliche Bildung nach deutschem Vorbild im Ausland. Bei der Auslandshandelskammer bzw. Delegation der Deutschen Wirtschaft (AHK) angesiedelte „Skills Experts“ unterstützen die Ausbildungsaktivitäten deutscher Unternehmen, ihrer Geschäftspartner und der lokalen beruflichen Schulen. Das Dienstleistungsangebot der AHKs hilft deutschen Unternehmen, Fachkräfte vor Ort passgenau zu qualifizieren.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Die Delegation der deutschen Wirtschaft in Kenia (AHK) hat jetzt erfolgreich einen ersten dualen Ausbildungsgang für Köche und Hotelfachkräfte gestartet. Nun verstärken wir auch die AHKs in Ghana, Nigeria und die AHK Südliches Afrika mit unseren „Skills Experts“. Wir setzen auf unsere bewährte duale Ausbildung im Ausland und wollen weitere duale Berufsausbildungsgänge nach deutschem Vorbild einführen. Gut qualifizierte Fachkräfte vor Ort ermöglichen eine Win-Win-Situation – sie sorgen für Beschäftigung und Wachstum in Afrika und reizen Direktinvestitionen deutscher Unternehmen an, die in Afrika Geschäfte machen möchten. Zugleich erhöhen besser qualifizierte Fachkräfte die Attraktivität Afrikas und steigern die Absatzchancen deutscher Unternehmen mit ihrer im internationalen Vergleich gehobenen Produktpalette. Wie überall auf der Welt ist Bildung ein enorm wichtiger Standortfaktor und Deutschland wird für sein erfolgreiches duales Ausbildungssystem zu Recht weltweit anerkannt.“

Neben dem offiziellen Start des „Skills-Expert“-Programms in Afrika werden am 21. und 22. März zugleich das AHK-Netzwerk für duale Berufsbildung in Afrika feierlich eingeführt und das 2. „Skills Expert“-Vernetzungstreffen durchgeführt.

Das 2017 ins Leben gerufene „Skills Experts“-Programm läuft nunmehr in neun Ländern: Bosnien und Herzegowina, Ghana, Indonesien, Kenia, Kroatien, Nigeria, Nordmazedonien, Südafrika und Vietnam. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des BMWi und des DIHK.