Vor rund 3.500 Gästen aus aller Welt eröffnete der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier am Dienstagabend die Internationale Tourismusbörse (ITB).

Die ITB ist die führende und weltweit größte Fachmesse der internationalen Tourismusbranche. Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 170.000 Besucher die ITB, darunter 110.000 Fachbesucher, die nach Messeangaben Geschäftsabschlüsse in Rekordhöhe erzielten.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier unterstrich in seiner Rede die Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor – in Deutschland und weltweit: „In weiten Teilen der Welt schafft der Tourismus Chancen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und bietet den Menschen vor Ort Perspektiven für Arbeit und Einkommen. Tourismus kann so auch zur wirtschaftlichen und sozialen Stabilisierung vieler Länder beitragen – ein Gewinn für alle Seiten.“

Die Reisebranche kann auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurückblicken und optimistisch in die Zukunft schauen: Trotz zahlreicher globaler Herausforderungen entwickelt sich der Tourismus weiterhin positiv. Weltweit ist die Zahl der Touristen im vergangenen Jahr um 6 Prozent gestiegen. Das von der Welttourismusorganisation UNWTO für 2020 prognostizierte Ziel von 1,4 Milliarden Reisenden wurde damit bereits zwei Jahre früher erreicht als gedacht. Auch Deutschland legt weiter zu: So stiegen die Übernachtungszahlen in- und ausländischer Gäste im Jahr 2018 erneut um 4 Prozent auf insgesamt über 477 Millionen Übernachtungen – der neunte Übernachtungsrekord in Folge.

Am Vormittag des 06. März wird der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie Thomas Bareiß, den traditionellen Eröffnungsrundgang bestreiten, der einer kleinen Reise um die Welt gleichkommt. Darüber hinaus wird er mit Tourismusministern verschiedener Länder zu bilateralen Gesprächen zusammentreffen und in Veranstaltungen mit dem Fachpublikum diskutieren. Dabei geht es u.a. um den Beitrag des Tourismus zur wirtschaftlichen Stärkung von Entwicklungs- und Schwellenländern.