Deutsch-amerikanische Konferenz zur Entwicklung des LNG-Importmarktes

Deutsch-amerikanische Konferenz zur Entwicklung des LNG-Importmarktes

© BMWi/Andreas Mertens

Im BMWi findet heute eine deutsch-amerikanische Konferenz zur Entwicklung des LNG-Importmarktes statt.

Neben Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nehmen der US-amerikanische Vize-Energieminister Dan Brouillette und der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur Fatih Birol an der Konferenz teil. Teilnehmer sind darüber hinaus deutsche und US-amerikanische Unternehmen aus den Bereichen Gasförderung, Gashandel sowie LNG-Infrastruktur sowie Verbände, darunter der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und die beiden US-amerikanischen LNG-Verbände Center for Liquefied Natural Gas (CLNG) und LNG Allies. Des Weiteren werden die deutschen LNG-Infrastrukturprojekte vorgestellt.

Die Diversifizierung der Energieversorgung ist ein wichtiges Anliegen und LNG-Importe können dazu einen Beitrag leisten. Die heutige Investorenkonferenz im BMWi bietet eine Plattform, auf der die deutschen und amerikanischen Marktbeteiligten über mögliche Geschäftsmodelle verhandeln.

Minister Altmaier legt heute auch ein Eckpunktepapier für einen regulatorischen Rechtsrahmen für LNG-Infrastrukturprojekte in Deutschland vor. Die Eckpunkte sehen eine Änderung des Energiewirtschaftsrechts vor. Hierdurch sollen die Fernleitungsnetzbetreiber dazu verpflichtet werden, die erforderlichen Leitungen zwischen den LNG-Terminals und dem Fernleitungsnetz zu errichten und die LNG-Terminals an das Fernleitungsnetz anzuschließen. Damit soll der schnelle Marktzugang von LNG in Deutschland ermöglicht werden.

Die Eckpunkte finden Sie hier (PDF, 39KB).