Arbeiter und eine große Rolle mit Erdkabel zu den Stromautobahnen „SuedLink“ und „SuedOstLink“

© Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur hat heute den Trassenkorridor für den zweiten Abschnitt der Gleichstromverbindung SuedOstLink zwischen Hof und Schwandorf festgelegt. Dieses Teilstück des SuedOstLink ist 137 Kilometer lang und verläuft östlich an Gattendorf vorbei über zehn Kilometer entlang der Autobahn A 93.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Das ist ein wichtiger Fortschritt beim Netzausbau. Nur zwei Monate nach Festlegung des ersten Abschnitts von SuedOstLink steht jetzt die Bundesfachplanung für den zweiten Abschnitt.“

Die Leitung „SuedOstLink“ ist neben der Leitung „SuedLink“ eine von zwei großen Stromautobahnen, die erforderlich sind, um große Mengen erneuerbaren Strom aus dem Norden in die Verbrauchszentren im Süden Deutschlands zu transportieren.

Die gesamte Stromautobahn „SuedOstLink“ verläuft von Wolmirstedt in Sachsen-Anhalt nach Isar in Bayern. Das Gesamtvorhaben besteht aus insgesamt vier Abschnitten. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2025 vorgesehen. Der erste Abschnitt für das Erdkabelprojekt „SuedOstLink“ wurde im Oktober festgelegt und verläuft von Naumburg/Eisenberg bis zum Ländereck Thüringen, Bayern und Sachsen bei Gefell. Die Korridore in den verbleibenden Abschnitten Wolmirstedt - Eisenberg und Schwandorf - Isar werden voraussichtlich im ersten Quartal 2020 genehmigt. Die Inbetriebnahme des SuedOstLinks ist für das Jahr 2025 geplant.

Die Bundesfachplanungsentscheidung und Informationen zum Projekt sowie Kartenmaterial finden Sie auf der Seite der Bundesnetzagentur unter: www.netzausbau.de/leitungsvorhaben/bbplg/05/de.html.