Staatssekretärin Claudia Dörr-Voß und der stellvertretende Ministerpräsident der Republik Usbekistan, Sukhrob Kholmuradov

Staatssekretärin Claudia Dörr-Voß und der stellvertretende Ministerpräsident der Republik Usbekistan, Sukhrob Kholmuradov

© BMWi/Susanne Eriksson

Die Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, Claudia Dörr-Voß, traf heute den stellvertretenden Ministerpräsidenten der Republik Usbekistan, Sukhrob Kholmuradov, im BMWi zu einem Gespräch über die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. Dabei unterzeichneten sie zwei Gemeinsame Erklärungen über eine wirtschaftspolitische Regierungsberatung für Usbekistan und die Fortsetzung der Zusammenarbeit im Managerfortbildungsprogramm.

Staatssekretärin Dörr-Voß: „Usbekistan ist schon jetzt nach Kasachstan unser zweitwichtigster Wirtschaftspartner in Zentralasien, unsere bilateralen Wirtschaftsbeziehungen haben aber noch ein großes Potenzial. Um Handel und Investitionen zu stärken, stellen wir unser gesamtes Instrumentarium der Außenwirtschaftsförderung zur Verfügung. Mit der heutigen Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärungen über eine wirtschaftspolitische Regierungsberatung in Usbekistan und die Fortsetzung der Zusammenarbeit im Managerfortbildungsprogramm werden wir Usbekistan noch intensiver unterstützen.“

Seit 2017 verfolgt Usbekistan eine umfassende wirtschaftspolitische Reformagenda. 2018 bat die usbekische Regierung das BMWi um wirtschaftspolitische Beratung zur Unterstützung dieser Reformen. Ziel ist die Entwicklung nachhaltiger Wirtschaftsstrukturen in Usbekistan, die durch eine verstärkte Integration in die Weltwirtschaft und die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erreicht werden sollen. Das BMWi hat ein Expertenteam beauftragt, das unter dem Namen „German Economic Team Uzbekistan“ seine Beratungstätigkeit aufnehmen wird.

Das BMWi-Managerfortbildungsprogramm (MP) ist ein Element der deutschen Außenwirtschaftspolitik. Unter dem Motto „Fit for Partnership with Germany“ bereitet es Führungskräfte aus Asien, Osteuropa, Nordafrika und Lateinamerika gezielt auf die Geschäftsanbahnung und Wirtschaftskooperation mit deutschen Unternehmen vor. Etwa 13.000 Führungskräfte aus Unternehmen mit Außenwirtschaftspotential haben sich bisher am MP beteiligt. Es wird derzeit auf der Grundlage von bilateralen Vereinbarungen mit 19 Staaten realisiert. Die Zusammenarbeit mit Usbekistan erfolgt seit 2006. Die zu unterzeichnende gemeinsame Erklärung vereinbart die Fortführung des Programms bis 2021.