Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (rechts) mit dem britischen Wirtschaftsminister Greg Clark (links)

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (rechts) mit dem britischen Wirtschaftsminister Greg Clark (links)

© BMWi/Susanne Eriksson

Bundesminister Altmaier trifft heute in Berlin den britischen Wirtschaftsminister Greg Clark zu einem Gespräch über die Herausforderungen und Folgen des Brexit.

Bundesminister Altmaier: „Das Vereinigte Königreich ist ein sehr geschätzter Partner Deutschlands und einer unserer wichtigsten Handelspartner. Von den anstehenden Entscheidungen hängt viel ab, für Großbritannien, aber auch für Europa insgesamt. Ein ungeordneter Brexit würde die Wirtschaft schwer treffen. Das ausgehandelte Austrittsabkommen und die politische Erklärung zu den zukünftigen Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich bilden aus meiner Sicht ein ausgewogenes Paket: Sie ermöglichen einen geordneten Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU und bieten eine gute Basis für die Verhandlungen über die zukünftigen Beziehungen. Ich hoffe, dass eine rechtzeitige Ratifizierung gelingt. Bis dahin bleiben aber auch Vorbereitungen auf ein No-Deal Szenario weiterhin essentiell – gerade auch für Akteure in der Wirtschaft.“

Mit einem Handelsvolumen von 122,3 Milliarden Euro war das Vereinigte Königreich 2017 der fünft wichtigste Handelspartner Deutschlands.