Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Bundesinnenminister Horst Seehofer (v.r.n.l.)

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Bundesinnenminister Horst Seehofer (v.r.n.l.)

© BMWi/Susanne Eriksson

Heute hat die Bundesregierung ihre Fachkräftestrategie (PDF, 135 KB) verabschiedet. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland. Nachdem bereits am 6. November 2018 „make-it-in-germany.com“ zum zentralen Informationsportal der Bundesregierung für Fachkräfte aus dem Ausland ausgebaut wurde, hat die Bundesregierung heute als weitere Maßnahme der Fachkräftestrategie zeitgleich Entwürfe für das Fachkräfteeinwanderungsgesetz und das Gesetz über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung beschlossen.

„Alle, die in jüngster Zeit versucht haben, einen Handwerkstermin zu vereinbaren, wissen, was Fachkräfteengpässe bedeuten. Die deutsche Wirtschaft steht hier vor großen Herausforderungen. Wir brauchen mehr Fachkräfte!“, so Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. „Mit der Fachkräftestrategie und dem Entwurf für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz legen wir das Fundament für die Fachkräftesicherung der Zukunft. Dabei ist mir als Bundeswirtschaftsminister besonders wichtig, dass beruflich Qualifizierte einen leichteren Arbeitsmarktzugang nach Deutschland erhalten. Denn die deutsche Wirtschaft braucht nicht nur Akademiker!“

Mit der Fachkräftestrategie sollen mehr inländische, europäische und internationale Fachkräfte angesprochen werden. In einem fortlaufenden Prozess werden mit den Sozialpartnern, Ländern, Kammerorganisationen und der Bundesagentur für Arbeit konkrete Maßnahmen erarbeitet. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz erleichtert vor allem beruflich Qualifizierten den Arbeitsmarktzugang nach Deutschland. Zukünftig können beruflich Qualifizierte aus Drittstaaten genauso wie Akademiker in allen Berufen arbeiten. Dies ist ein weiterer Schritt zur Gleichstellung von beruflich und akademisch qualifizierten, für die sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie besonders eingesetzt hat. Ergänzt wird das Paket der Bundesregierung durch das Gesetz über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung, das klarere Regelungen für die Ausbildungsduldung enthält, diese auf Helferausbildungen ausweitet und darüber hinaus einen neuen Duldungstatbestand für gut integrierte Geduldete schafft.