Der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Norbert Brackmann, auf der Statustagung des Maritimen Forschungsprogramms

Der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Norbert Brackmann, auf der Statustagung des Maritimen Forschungsprogramms

© BMWi/Andreas Mertens

Die Bundesregierung setzt ein starkes Signal für die maritime Forschung: 45 Millionen Euro zusätzliche Fördermittel stehen in den nächsten vier Jahren für die Branche bereit. Unter dem Titel „Maritime.Green propulsion“ werden nun verstärkt Projekte gefördert, die einen signifikanten Beitrag zur maritimen Energiewende leisten.

Dazu der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Norbert Brackmann: “Unsere maritime Wirtschaft ist sehr leistungsfähig. Als Maritimer Koordinator der Bundesregierung ist es meine Aufgabe, die Segel zu setzen und den Rahmen für die maritime Wirtschaft stetig zu verbessern. Wir haben nun die Chance, zusätzliche Forschungsvorhaben voranzubringen und den maritimen Forschungsstandort Deutschland international zu positionieren. Die zusätzlichen Fördermittel geben der Branche hierfür ordentlich Rückenwind.“

Auch die Digitalisierung und „smarte Systeme“ an Bord krempeln die maritime Wirtschaft um und stellen neue Herausforderungen an die maritime Sicherheit. An Land und an Bord werden zukunftsfähige Lösungen dringend gebraucht. Die nachhaltige Nutzung der Ressourcen der Meere gewinnt zudem immer mehr an Bedeutung.

Brackmann stellt den neuen Förderschwerpunkt im Rahmen der heute in Berlin stattfindenden Statustagung des Maritimen Forschungsprogramms vor. Unter dem Titel „Maritime.Green propulsion“ sollen ab 2019 verstärkt Projekte gefördert werden, die signifikante Beiträge zur maritimen Energiewende leisten. Fernziel ist das Null-Emissionsschiff. Gebraucht werden dazu im ersten Schritt vor allem emissionsneutrale sogenannte E-Fuels, die aus der Umwandlung von elektrischer Energie aus erneuerbaren Energien in synthetische Kraftstoffe gewonnen werden (sogenannte Power to Fuel Prozesse).

Brackmann: „Es herrscht unter den maritimen Motorenbauern eine regelrechte Aufbruchsstimmung. Die Branche will saubere Technologien für saubere Schiffe. Hierzu bedarf es wirksamer Förderinstrumente zur Forcierung der Technologieentwicklungen, Planungssicherheit für Unternehmen und einer industriesektorübergreifende Gesamtstrategie. Für die Bereitstellung ausreichender Finanzmittel haben wir gesorgt.“