Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie

Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie

© BMWi/BILDKRAFTWERK/Peter-Paul Weiler

Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, hat heute den „S³ – Smart Service Summit“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eröffnet. Die gemeinsame Konferenz der Technologieprogramme Smart Service Welt I und II hat Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik neue Einblicke in die intelligenten Dienste und Plattformen von morgen gegeben.

Staatssekretär Hirte: „Digitalisierung ist mehr als die digitale Vernetzung von Maschinen und Produkten. In den Smart Service Welten stellt das Bundeswirtschaftsministerium den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und unterstützt damit die Entwicklung intelligenter Dienste, die viele Verbesserungen in Wirtschaft und Gesellschaft ermöglichen. Sie stärken dabei Deutschland als führenden Anbieter smarter Services: Von Zukunftsthemen wie der datenschutzkonformen Auswertung von Fahrzeugdaten im Straßenverkehr über digitale Lösungen gegen das Paketchaos in Städten bis hin zur Erprobung der Blockchain-Technologie im Stromhandel in der Nachbarschaft.“

Sigrid Nikutta, Vorstandschefin der Berliner Verkehrsbetriebe, erklärte im Auftaktvortrag, wie smarte Services den öffentlichen Nahverkehr verändern werden.

Sigrid Nikutta: „Ein attraktiver Nahverkehr, vernetzt mit neuen Mobilitätsangeboten, ist der Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg und mehr Lebensqualität in urbanen Räumen. Mobilität wird vielfältiger und das Motto der Zukunft lautet: Nutzen statt besitzen. Als Mobilitätsdienstleister gilt es, alte und neue Mobilitätsangebote unter einem Dach zu vereinen, miteinander zu vernetzen und per Smartphone die Nutzung ‚aus einer Hand‘ zu ermöglichen.“

Die geförderten Projekte der Smart Service Welten entwickeln neben neuen Mobilitätslösungen für Städte und Kommunen etwa auch Datenbrillen für die industrielle Fertigung oder ein soziales Liefernetzwerk zur besseren Grundversorgung im ländlichen Raum.

Mit dem Technologieprogramm Smart Service Welt I leistet das BMWi seit 2014 einen wesentlichen Beitrag zur Digitalisierung der deutschen Wirtschaft. Die Projekte des Nachfolgeprogramms Smart Service Welt II sind Anfang 2018 gestartet und erschließen weitere Anwendungsfelder für intelligente Dienste und Plattformen, beispielsweise neue Möglichkeiten zur Verbesserung der Daseinsvorsorge und der Lebensqualität im ländlichen und kleinstädtischen Raum.

Weitere Informationen zu den Smart Service Welten finden sie hier.