Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (l.) mit Liam Fox (r.), britischer Minister für internationalen Handel

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (l.) mit dem britischen Minister für internationalen Handel Liam Fox (r.)

© BMWi/Susanne Eriksson

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat gestern den britischen Minister für internationalen Handel, Liam Fox, zu einem Gespräch getroffen. Dabei ging es insbesondere um Handelsthemen, u.a. die Modernisierung der Welthandelsorganisation und die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA. Diese Themen wurden auch beim informellen Handelsministerrat am 4./5. Oktober in Innsbruck erörtert.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Freier, fairer und regelbasierter Handel ist die Grundvoraussetzung für eine florierende Weltwirtschaft. Wir erleben derzeit, was es heißt, wenn Handelskonflikte Unsicherheit erzeugen: das weltweite Wirtschaftswachstum leidet. Kein Land kann heute wirtschaftlich allein stehen. Unsere Volkswirtschaften sind alle eng miteinander verflochten. Deshalb ist es wichtig, dass wir gemeinsam mit unseren britischen Partnern die weltweiten Handelsbeziehungen stärken. Das geht nur mit vereinten Kräften und einer starken, modernen Welthandelsorganisation.“

Deutschland und das Vereinigte Königreich pflegen enge Handelsbeziehungen. Für Deutschland stand das Vereinigte Königreich im Jahr 2017 bei Importen auf Rang elf und bei Exporten an fünfter Stelle. Im Jahr 2017 betrug das Volumen der deutschen Exporte in das Vereinigte Königreich 84,44 Mrd. Euro. Dem stehen Importe aus dem Vereinigten Königreich in Höhe von 37,18 Mrd. Euro gegenüber.