Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundeswirtschaftsminister Oliver Wittke diskutiert heute am Rande der weltgrößten Bahntechnikmesse InnoTrans mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft über den Erhalt der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Europäischen Bahnindustrie. An der Veranstaltung „Zukunft der Europäischen Bahnindustrie - Nachhaltig und Innovativ“ nehmen Vertreter der zuständigen Ministerien aus Frankreich, Österreich und Tschechien sowie des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission teil. Im Mittelpunkt stehen auch alternative Antriebe sowie die Sorgen der Bahnindustrie über die global zunehmende Tendenz zur Abschottung.

Staatssekretär Wittke: „Die Bundesregierung hat für den Schienenverkehr ehrgeizige Ziele: Mit einem Schienenpakt von Politik und Wirtschaft sollen bis 2030 doppelt so viele Bahnkundinnen und Bahnkunden gewonnen werden. Gleichzeitig soll auch mehr Güterverkehr auf die Schiene verlagert werden. Dabei müssen wir insbesondere auch das Potential alternativer Antriebe, etwa auf Basis von Wasserstoff und Batterien, nutzen. In vielen Regionen der Welt fehlen die Mittel für einen schnellen und flächendeckenden Ausbau von Oberleitungen. Selbst in Deutschland sind immer noch rd. 40 Prozent des öffentlichen Schienennetzes nicht elektrifiziert. Die Bundesregierung fördert deshalb Innovationen in diesem Bereich, insbesondere auch zur Hybridtechnologie.

Unsere Industrie braucht aber auch faire Bedingungen. Wir werden uns daher weiter dafür einsetzen, dass Marktzugangsbeschränkungen im globalen Bahnsektor abgeschafft werden. Während international tätige Unternehmen in Europa freien Marktzugang haben, bleibt europäischen Unternehmen der Zugang in anderen Teilen der Welt oft versperrt.“

Die InnoTrans findet vom 18. bis 21. September 2018 in Berlin statt und gilt als die weltweit größte Messe für Verkehrstechnik. Dieses Jahr nehmen mehr als 3.000 Aussteller aus über 60 Ländern an der Messe teil.