Earth and digits symbolising the task of 'shaping digitalisation at global level'; Source: istockphoto.com/Yakobchuk

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Heute beginnt in Salta die Konferenz der Digitalminister der G20 unter argentinischer Präsidentschaft. Deutschland wird durch den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Christian Hirte, vertreten. Schwerpunkte der G20-Konferenz sind die digitale Verwaltung, die Überwindung der digitalen Geschlechterkluft und volkswirtschaftliche Kennzahlen der Digitalbranche. Außerdem soll es darum gehen, wie der Ausbau der digitalen Infrastruktur beschleunigt und günstigere Rahmenbedingungen für Gründer, KMU und Innovationen geschaffen werden können.

Staatssekretär Hirte: „Die Digitalisierung wirkt sich auf alle Wirtschafts- und Lebensbereiche aus und macht nicht an Ländergrenzen halt. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns auch im G20-Kreis zu Digitalthemen austauschen und ich freue mich, dass Argentinien dieses Jahr die zweite Konferenz der Digitalminister der G20 durchführt. Die argentinische G20 Präsidentschaft knüpft mit ihrer Arbeit an die Ziele an, die wir letztes Jahr in Deutschland beschlossenen haben und hat den ersten Schritt zu deren Umsetzung getan.“

Im vergangenen Jahr hat Deutschland während seiner G20-Präsidentschaft erstmals eine Konferenz der G20-Digitalminister durchgeführt. Die Minister haben in Düsseldorf eine „G20 Roadmap for Digitalisation“ verabschiedet und elf Politikfelder definiert, auf denen für die G20 besonderer Handlungsbedarf besteht. Die Gruppe hat sich dabei ehrgeizige Ziele gesteckt und sich unter anderem vorgenommen, bis 2025 allen Menschen einen Zugang zum Internet zu ermöglichen. Das heutige Folgetreffen beginnt mit einem Arbeitsabendessen. Morgen werden die Vertreterinnen und Vertreter der G20-Staaten die Digitalministererklärung diskutieren und unterzeichnen.

Zu der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer gehören Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, Türkei, USA und die EU.