Bearbeitung von Stahl mit einem Laser zum Thema Stahlforschung

© BMWi/Andreas Mertens

Auf der heutigen Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen der Forschungsvereinigung Stahlanwendung (FOSTA) betont Oliver Wittke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, die Bedeutung der Stahlbranche: „Die Stahlbranche leistet einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduzierung, zur Recyclingfähigkeit und zur effizienten Ressourcennutzung in der Industrie. Dank beeindruckender Leichtbaustrukturen besitzt der Werkstoff Stahl ein großes Potenzial für industrielle Anwender. Die Forschungsvereinigung Stahlanwendungen nimmt dabei seit 50 Jahren eine Schlüsselrolle in der Stahlforschung ein: als Ideengeber, Treiber und Netzwerker. Sie zeigt beispielhaft, dass die Zusammenarbeit in der Industriellen Gemeinschaftsforschung – IGF ausgezeichnet funktioniert. Projektideen entstehen in den Unternehmen, die gemeinsam mit Forschungseinrichtungen in vorwettbewerblichen Innovationsnetzwerken an innovativen Lösungen arbeiten. Dabei steht der Transfer der Projektergebnisse in die Praxis stets im Fokus.“

Gerade für mittelständische Unternehmen ist die Forschung, die der Produktentwicklung vorgelagert ist, wichtig, um mit neuen Trends mithalten zu können. Die IGF ist ein technologie- und branchenoffenes Förderprogramm, an dem Unternehmen ohne bürokratischen Aufwand teilnehmen können.
Im Innovationsnetzwerk zur IGF sind über 50.000 Unternehmen in 100 Forschungsvereinigungen engagiert. An den 1.600 laufenden IGF-Projekten sind 20.000 Unternehmen beteiligt.

Weiterführende Informationen zur IGF:
IGF – Vorwettbewerbliche Forschung für den Mittelstand www.bmwi.de/IGF
IGF – Industrielle Gemeinschaftsforschung für Unternehmen (PDF, 347KB)

Die deutsche Stahlindustrie hat einen jährlichen Umsatz von 35 Milliarden Euro und zeichnet sich durch eine hohe Exportquote aus. Freier und fairer Handel sowie der Abbau der weltweiten Überkapazitäten bei der Stahlproduktion sind für die Branche daher von hoher Bedeutung.