OECD-Generalsekretär Angel Gurría (links) übergibt den OECD-Bericht an den Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Bareiß (rechts)

OECD-Generalsekretär Angel Gurría (links) übergibt den OECD-Bericht an den Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Bareiß (rechts)

© BMWi/Susanne Eriksson

OECD-Generalsekretär Angel Gurría hat heute den neuen OECD-Bericht zur deutschen Wirtschaft in Berlin präsentiert und an den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundeswirtschaftsminister Thomas Bareiß übergeben. Der Schwerpunkt des Berichts liegt in diesem Jahr auf den Themen Produktivitätsentwicklung und Zukunft der Arbeit sowie Erhöhung von Kompetenzen und deren bessere Verwendung.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zum Bericht: „Der neue OECD-Bericht bescheinigt der Bundesregierung gute Arbeit. Die wirtschaftliche Lage ist gut. Mittelfristige Herausforderungen sieht die OECD insbesondere bei der Produktivitätsentwicklung, beim Umgang mit dem digitalen Wandel und bei der demographischen Entwicklung. Vor diesem Hintergrund regt sie unter anderem die Erhöhung von Investitionen in Bildung und Infrastruktur, eine noch gezieltere Förderung von Unternehmensgründungen und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an. Im Koalitionsvertrag werden viele OECD-Empfehlungen aufgegriffen. Wir sehen uns in unserer Politik durch die OECD bestätigt.“

Die OECD bescheinigt Deutschland ein robustes Wachstum, das durch inländische Nachfrage, steigende Realeinkommen und Exporte getragen wird. Um diese positive Entwicklung in Zukunft fortschreiben zu können, empfiehlt die OECD Maßnahmen zur Stärkung des Produktionspotenzials und des Unternehmertums sowie weitere Investitionen in Infrastruktur und Bildung. Vorhaben der Bundesregierung, die Empfehlungen der OECD aufgreifen, sind beispielsweise die geplante Offensive für Bildung, Forschung und Digitalisierung. Diese umfasst unter anderem den Ausbau der Ganztagsschul- und Betreuungsangebote, Investitionen in eine hochleistungsfähige digitale Infrastruktur und die Entwicklung von Weiterbildungsstrategien als Antwort auf den digitalen Wandel in der Arbeitswelt. Die duale Ausbildung wird von der OECD gelobt, weil sie junge Menschen sehr erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert. Durch Anpassungen der Aus- und Weiterbildung sollte weiterhin sichergestellt werden, dass sich Arbeitnehmer auch in Zukunft flexibel an sich ändernde Anforderungen durch technischen Wandel anpassen könnten.

Den Bericht finden Sie hier.