Staatssekretär Dr. Ulrich Nussbaum (1. Reihe, Mitte) mit Teilnehmern der Veranstaltung zum Modellprojekt „Gemeinsam in die Ausbildung“

Staatssekretär Dr. Ulrich Nussbaum (1. Reihe, Mitte) mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung zum Modellprojekt „Gemeinsam in die Ausbildung“

© BMWi/Andreas Mertens

Heute werden die Ergebnisse des Modellprojekts „Gemeinsam in die Ausbildung“ vorgestellt. Hierzu begrüßt Staatssekretär Dr. Ulrich Nussbaum Unternehmensvertreter, Geflüchtete und andere Akteure aus Praxis und Wissenschaft, die gemeinsam diskutieren werden, wie eine Ausbildung von Geflüchteten im Handwerk erfolgreich gelingen kann.

Staatssekretär Nussbaum: „Das Programm ‚Gemeinsam in die Ausbildung‘ zeigt, dass es gelingen kann, junge Menschen durch gezielte Unterstützung an Handwerksberufe heranzuführen. Sowohl Geflüchtete als auch einheimische Jugendliche haben dieses Modellprojekt genutzt, um sich neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erarbeiten. Der Ansatz einer umfassenden Förderung mit Sprachkursen, Berufsorientierung und einer begleitenden Beratung im ersten Ausbildungsjahr hat sich als erfolgreich erwiesen."

Das BMWi fördert seit Ende 2016 das Modellprojekt „Gemeinsam in die Ausbildung“ mit dem Ziel, junge Geflüchtete und deutsche Jugendliche mit besonderem Förderbedarf in eine betriebliche Ausbildung zu führen. Das Projekt wird von der Otto Benecke-Stiftung zusammen mit drei Bildungszentren aus dem Handwerk durchgeführt. Im Jahr 2017 haben 62 Teilnehmende des Projekts eine Ausbildung überwiegend in einem Handwerksbetrieb begonnen. Die Teilnehmenden werden in Duisburg, Recklinghausen und Gera auf eine Ausbildung im Handwerk vorbereitet, in die Ausbildung geführt und im ersten Ausbildungsjahr begleitet. Das geschieht durch die beteiligten Bildungszentren des Handwerks. Das Maßnahmenangebot umfasst eine berufliche Orientierung und Qualifizierung, Deutsch- und Stützunterricht, Betriebspraktika sowie eine kontinuierliche, individuelle Betreuung der Teilnehmenden durch sog. „Kümmerer“.