Offshorepark zu Netzanbindung für Windenergieanlagen auf See; Quelle: iStock.com/Dieter Beselt

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Die Bundesnetzagentur hat heute die Zuschläge der zweiten Ausschreibung für Offshore-Windparks erteilt.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Thomas Bareiß, hierzu: „Der durchschnittliche Zuschlagswert von 4,66 ct/kWh ist ein gutes Indiz für die Kosteneffizienz von Wind-Offshorestrom und spricht zudem für die zunehmende Wettbewerbsfähigkeit der erneuerbaren Energien.“

Das verfügbare Ausschreibungsvolumen betrug 1.610 Megawatt. Unter Berücksichtigung dieses Ausschreibungsvolumens und der noch freien Kapazität der Anbindungsleitungen konnten sechs Gebote bezuschlagt werden. Der durchschnittliche Zuschlagswert beträgt 4,66 ct/kWh. Von den bezuschlagten Projekten liegen jeweils drei in der Nord- bzw. Ostsee. Für diese zweite Runde der Offshore-Wind-Ausschreibung gab es einmalig eine Mindestquote von 500 MW für die Ostsee.

Mit dieser zweiten Ausschreibung für Offshore-Windparks enden die Ausschreibungen für weit fortgeschrittene Projekte in einem Gesamtumfang von 3.100 MW installierter Leistung. Die Inbetriebnahmen der bezuschlagten Windparks werden in den Zeiträumen von 2021 bis 2025 erfolgen. Die nächste Ausschreibung für Wind auf See findet im September 2021 mit Inbetriebnahmen ab 2026 statt.

Nähere Informationen zu den Ergebnissen finden Sie auf der Website der Bundesnetzagentur: www.bundesnetzagentur.de.