Ingenieure arbeiten im Labor

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Zum heutigen Welttag des geistigen Eigentums baut das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sein Patentförderprogramm „WIPANO - Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen“ für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus. Ab sofort können auch Patentrechtsschutzversicherungen gefördert werden. Sie schirmen Unternehmen vor finanziellen Risiken ab, sollten sie ihr Schutzrecht verteidigen oder behauptete Ansprüche Dritter abwehren müssen, und sichern so geistiges Eigentum.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Patente stellen sicher, dass Innovationen auch von dem verwertet werden, der sie hervorgebracht hat. Gerade neue Patente werden aber häufig angegriffen und verletzt. Kleinen und mittleren Unternehmen fehlt dann oft das nötige Kapital, um ihre Schutzrechte verteidigen zu können, denn ein Prozess kann lange dauern und kostspielig sein. Manche Unternehmen melden ihre Erfindungen daher erst gar nicht zum Patent an. Mit dem Ausbau von WIPANO helfen wir diesen Unternehmen und Kreativen künftig dabei, ihr geistiges Eigentum zu verteidigen und machen eine Patentanmeldung attraktiver. So stärken wir den Erfindergeist und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.“

WIPANO unterstützt Mittelständler, die erstmals ihre Forschungs- und Entwicklungsergebnisse durch gewerbliche Schutzrechte sichern wollen bzw. deren letzte Schutzrechtsanmeldung länger als fünf Jahre zurückliegt. Die Förderung vermittelt ein strategisches Verständnis des Patentsystems und den Nutzen gewerblicher Schutzrechte. Bis heute wurden durch WIPANO und sein Vorgängerprogramm SIGNO rund 4.500 Unternehmen gefördert (mehr Informationen unter www.wipano.de).