Filmprojektor zum German Motion Picture Fund; Quelle: istockphoto.com/halbergman

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Der „German Motion Picture Fund“ (GMPF) setzt seine erfolgreiche Unterstützung des Film- und Serienstandortes Deutschland fort: Heute hat die Filmförderanstalt (FFA), die im Auftrag des BMWi den GMPF umsetzt, drei neuen Projekten am Serienstandort Deutschland „grünes Licht“ zur Förderung erteilt. Unterstützt werden die Projekte „Counterpart, Staffel 2“ (Produzent 41. Babelsberg Film GmbH), „Dark, Staffel 2“ (Produzent Dark Series GmbH) und „Oktoberfest“ (Produzent Zeitsprung Pictures GmbH). Dabei werden die vollen dem GMPF zur Verfügung stehenden Mittel genutzt, um die positiv beschiedenen Projekte in höchstmöglichem Umfang zu fördern.

Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Die spannenden Projekte und die bereits für das laufende Jahr angekündigten weiteren Förderanträge zeigen: Das Erfolgsmodell GMPF ist angesichts des internationalen Trends zu High-End-Serien für den wirtschaftlichen Erfolg des Filmstandortes Deutschland unverzichtbar. Deswegen ist es gut, dass im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, den GMPF des BMWi zu stärken.“

Das BMWi konzentriert sich auf die wirtschafts- und industriepolitische Dimension der Filmbranche, insbesondere mit Blick auf innovatives und digitales Filmschaffen und neue Geschäftsmodelle. Um Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Film- und Serienstandorts Deutschland zu stärken, hat das BMWi im Dezember 2015 den GMPF gestartet. Er fördert seither bereits 15 erfolgreiche Serien- und Filmprojekte mit internationaler Auswertung. Darunter sind beide Staffeln der aufwendigsten deutschen Serienproduktion aller Zeiten „Babylon Berlin“ sowie die ersten Kooperationen deutscher Produzenten mit den großen US-amerikanischen Streaming-Plattformen.

Ende 2017 wurde die Richtlinie an die aktuellen Erfordernisse innovativen digitalen Filmschaffens in Deutschland angepasst. Fortan können neben High-End Serien und hochbudgetierten Kinofilmen auch erstmals auf Bundesebene hochbudgetierte Spielfilme ohne Kinoauswertung, das heißt auch Video on Demand-Filme, gefördert werden. Weiterhin sind künftig VFX-Arbeiten (sogenannte visual effects) und andere digitale Filmarbeiten förderfähig, ohne dass ein Realdreh in Deutschland zwingend vorausgesetzt wird.

Informationen zu den geförderten Projekten finden sich in Kürze auf der Website des GMPF.