Fluggerätemechaniker im Hangar

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Auf der Internationalen Handwerksmesse München vereinbaren der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) heute eine strategische Innovationspartnerschaft. Mit dem DLR als anwendungsnah ausgerichteter, ingenieurwissenschaftlicher Forschungseinrichtung im Zuständigkeitsbereich des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) und dem ZDH, der die eine Million Handwerksbetriebe in Deutschland mit mehr als 5,4 Millionen Beschäftigten vertritt, haben sich zwei Partner gefunden, die den Innovationsprozess in Deutschland deutlich voranbringen können und wollen. Ziel ist eine gemeinsame Innovationsplattform, um einen systematischen Technologie- und Wissenstransfer zu etablieren, frühzeitig potenzielle Zukunftsanwendungen zu identifizieren und sie bis zur Marktreife weiter zu entwickeln.

Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Dirk Wiese: „Die außeruniversitäre Forschung ist stets auf der Suche nach Anwendungspartnern. Und die Handwerksorganisationen und -betriebe spielen traditionell eine wichtige Rolle im Innovationsprozess. Daher sehe ich es als Aufgabe des BMWi, Forschung und Handwerk bei der Zusammenführung im Innovationsprozess zu unterstützen. Mit der Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung gelungen. Durch die Innovationsplattform können erstmals Ergebnisse der außeruniversitären Forschung systematisch in das deutsche Handwerk transferiert werden. Ich würde mir wünschen, dass weitere Kooperationen folgen. Wenn Handwerk und Forschung lernen, die gleiche Sprache zu sprechen und das Voranbringen innovativer Zukunftsanwendungen als gemeinsame Aufgabe ansehen, werden beide Seiten und damit der Wirtschaftsstandort Deutschland davon profitieren. Das Handwerk kann sich damit auch frühzeitig auf neue technologische Trends und Entwicklungen einstellen, um sich im internationalen Wettbewerb gut zu positionieren.“