Liegestühle auf der Insel Juist

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Heute wird die Internationale Tourismusbörse (ITB) eröffnet, auf der in den nächsten Tagen wieder über 10.000 Aussteller aus über 180 Ländern ihre Destinationen und Angebote präsentieren. Partnerland der 52. ITB ist Mecklenburg-Vorpommern.

Tourismusbeauftragte Iris Gleicke: „Ich freue mich sehr darüber, dass Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr das Partnerland der ITB ist. Das ist eine eine tolle Sache und eine große Chance für dieses wunderschöne Land zwischen Ostsee und Seenplatte, international noch bekannter zu werden. Für die Deutschen ist Mecklenburg-Vorpommern ja schon seit Jahren eines der Lieblingsreiseziele.
Dem Tourismus in Deutschland geht es insgesamt gut: 2017 können wir erneut einen Übernachtungsrekord verzeichnen, zum achten Mal in Folge. 460 Millionen Übernachtungen zeigen, dass der Tourismus ein starker Wirtschafts- und Wachstumsfaktor ist. Besonders für strukturschwache, ländliche Regionen ist der Tourismus eine echte Chance.“

Der Tourismus entwickelt sich positiv und bleibt ein starker Wirtschafts- und Wachstumsfaktor, sowohl international als auch in Deutschland. Die Zahl der Touristen weltweit ist 2017 um 7 Prozent (auf über 1,3 Milliarden Reisende) gestiegen. Für 2018 erwartet die Welttourismusorganisation UNWTO einen weiteren deutlichen Anstieg um nochmals 4 bis 5 Prozent.

Auch der Höhenflug des Deutschlandtourismus hält an: 2017 stieg die Zahl der Übernachtungen um 3 Prozent auf knapp 460 Millionen. Wachstumstreiber ist abermals der Incomingtourismus: bei den ausländischen Gästen gab es ein Übernachtungsplus von 4 Prozent (knapp 84 Millionen internationale Übernachtungen).

Im Rahmen der ITB trifft Tourismusbeauftragte Gleicke unter anderem Tourismusminister verschiedener Staaten sowie den Generalsekretär der UNWTO Zurab Pololikashvili. Staatssekretär Rainer Baake wird am 7. März gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, am Rundgang über die ITB teilnehmen.

Am 9. März findet zum siebten Mal der Tag des Barrierefreien Tourismus statt. „Reisen für Alle“ ist für Tourismusbeauftragte Gleicke ein wichtiger Baustein sozialer Teilhabe und ein Muss in einer alternden Gesellschaft. „Ziel ist es, Barrierefreiheit zu einem zentralen Qualitäts- und Komfortmerkmal und damit zu einem Markenzeichen für den Deutschlandtourismus zu machen“, so Iris Gleicke.