Bangalore in Indien, symbolisiert wirtschaftliche Beziehungen zu Indien

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Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Dirk Wiese, bricht heute zu einer knapp einwöchigen Reise nach Bangalore, Mumbai und Delhi auf. Ziel der Reise ist es, gemeinsam mit interessierten deutschen Start-ups Möglichkeiten der intensiveren Zusammenarbeit mit indischen Counterparts zu erschließen.

In der indischen IT-Metropole Bangalore stehen außerdem Gespräche mit der Regionalregierung des Bundesstaates Karnataka und ein Treffen mit dem indischen IT-Branchenverband NASSCOM auf dem Programm. In Mumbai, dem indischen Wirtschaftszentrum an der Westküste des Subkontinents, wird Staatssekretär Wiese voraussichtlich gemeinsam mit dem Chief Minister (Ministerpräsidenten) des Bundesstaats Maharashtra den Summit der „Indus Entrepreneurs“ zum Thema „Entrepreneurship in the Global Economy“ eröffnen, sowie die Deutsch-Indische Auslandshandelskammer an ihrem Hauptsitz besuchen. In Delhi sind Gespräche mit Vertretern der indischen Zentralregierung (Industrieministerium, Think Tank „Niti AAyog, Invest in India) geplant.

Außerdem wird Staatsekretär Wiese gemeinsam mit seinem indischen Counterpart aus dem dortigen Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie (MEITY) die erste Sitzung der deutsch-indischen Arbeitsgruppe zur Zusammenarbeit bei Digitalthemen („Deutsch-Indischer Digitaldialog“) leiten. Ziel dieses Dialogs ist der intensivere Austausch zu regulatorischen Maßnahmen unter anderem in den Bereichen Digitalisierung, Internet Governance, E-Governance und E-Health.

Auf allen drei Stationen der Reise sind Besuche und Gespräche mit indischen (und deutschen) Unternehmen vor allem im Start-up-Bereich vorgesehen. Insbesondere wird Staatssekretär Wiese an der Kick-Off-Veranstaltung der Bertelsmann-Stiftung des „German Indian Start-up-Exchange-Programme“ (GINSEP) teilnehmen.

Staatssekretär Wiese: „Indien ist ein unverzichtbarer strategischer Partner für unser Land in der Region Asien-Pazifik. Insbesondere in den Bereichen „Start-up“, aber auch im Bereich des Internets der Dinge, der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit und der Ausbildung – gerade auch im Digitalbereich sehe ich großes Potenzial für eine deutlich intensivierte Zusammenarbeit. Dieser Deutsch-Indische Digitaldialog ebenso wie die intensivierte Start-up-Kooperation wurden bei den deutsch-indischen Regierungskonsultationen im Mai 2017 vereinbart. Sie mit Leben zu erfüllen ist zuallererst Sache der Unternehmen – auf deutscher wie auch indischer Seite. Mit meiner Reise möchte ich dazu beitragen, dass den Unternehmen hier zusätzliche Optionen eröffnet werden.“