Junge Frau steht mit Tablet in Lagerhalle zum Thema E-Commerce

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Durch die Ausbildungsordnung für den neu geschaffenen Beruf „Kaufmann und Kauffrau im E-Commerce“ kann die Branche ab dem 1. August 2018 erstmals die künftigen Fachkräfte für den E-Commerce passgenau ausbilden.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Die Digitalisierung betrifft alle Bereiche der Gesellschaft. Die Fachkräfteausbildung wird daher laufend auf diese Entwicklungen abgestimmt. Gerade im Einzelhandel spielt E-Commerce eine immer größere Rolle. Gemeinsam mit den Sozialpartnern haben wir den neuen Beruf ‚Kaufmann und Kauffrau im E-Commerce‘ geschaffen. Damit stellen wir den Handel zukunftsfähig auf. Jetzt ist es an den Betrieben, das Potenzial zu nutzen und neue Fachkräfte auszubilden.“

Neben der wachsenden Zahl an reinen Online-Händlern, sind auch im Einzelhandel mindestens ein Drittel der Unternehmen (ca. 80.000) im Online-Handel tätig. Dadurch entstehen neue Tätigkeitsfelder, Prozesse und Geschäftsmodelle mit eigenen Arbeitsweisen und Vorgängen. Dies sind zum Beispiel die Auswahl und der Einsatz von Online-Vertriebskanälen, die Bewirtschaftung von Online-Shops oder Online-Buchungsportalen oder Online-Marketing. Diese neuen Tätigkeitsfelder werden jetzt durch den neuen Ausbildungsberuf abgedeckt.

Der neue Beruf soll schwerpunktmäßig im Handel (Groß- und Einzelhandel) ausgebildet werden, aber auch in anderen Branchen wie zum Beispiel in Tourismusunternehmen, bei Dienstleistungsanbietern oder bei Herstellern.