Staatssekretärin Zypries (2. Reihe, 3.v.r.) gemeinsam mit Vertretern der Start-up-Unternehmen; Quelle: BMWi/Susanne Eriksson

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Die Koordinatorin für die Deutsche Luft- und Raumfahrt und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, eröffnet heute die erste "Start-up Night Luft- und Raumfahrt" im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). An der Veranstaltung beteiligen sich auch der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI) sowie der Bundesverband Deutsche Startups e. V. (BVDS). Die "Start-up Night" ist eine Netzwerkveranstaltung, die Unternehmen der Luft- und Raumfahrtbranche und Start-up-Unternehmen zusammenzubringen und den Austausch ermöglichen soll.

Staatssekretärin Brigitte Zypries: "Die Luft- und Raumfahrt ist eine Schlüsselbranche für den Hochtechnologiestandort Deutschland. Sie muss innovativ und wettbewerbsfähig bleiben - dabei will die Bundesregierung sie unterstützen. Ich freue mich, dass bei der heutigen ersten 'Start-up Night Luft- und Raumfahrt' 14 Start-ups vor etablierten Unternehmen ihre technischen Lösungen, z. B. aus den Bereichen Werkstoffen, IT und Produktion, vorstellen werden. Die Vernetzung von Start-ups und der etablierten Wirtschaft bietet Chancen für beide Seiten, deswegen wollen wir im Bundeswirtschaftsministerium die Anbahnung von Kooperationen gerne zusammen mit dem BDLI und dem Startup Verband (BVDS) weiter fördern."

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI) beteiligt sich aktiv an der Start-up Night. Volker Thum, Hauptgeschäftsführer: "Der weltweite Markterfolg unserer Luft- und Raumfahrtindustrie liegt in einer schlagkräftigen Kombination aus Hochtechnologie, höchster Qualität, Zuverlässigkeit und Innovation begründet. Die Voraussetzung zum Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie basiert dabei auf neuesten, überlegenen Technologien und Innovationen. Diese müssen schnellstmöglich auf den Markt gebracht werden. Start-ups bieten uns dabei die Chance, neue und unkonventionelle Ideen in unsere Industrie einfließen zu lassen. Das brauchen wir, um Innovationen zur Marktreife zu bringen. Dies ist die Grundlage für künftige Markterfolge."

Auch der Bundesverband Deutsche Startups e. V. ist überzeugt von der Idee. Sein stellvertretender Vorsitzender Sascha Schubert: "Die Vernetzung von Start-ups und der etablierten Wirtschaft ist für uns als Verband ein wichtiges Ziel. Mit der Start-up Night Luft- und Raumfahrt veranstaltet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ein neues und interessantes Format, das viel Potenzial bei der Vernetzung der beiden Welten bietet und das wir daher sehr gerne unterstützen. Besonders interessant ist bei der Start-up Night, dass sie auch ausdrücklich Start-ups aus anderen Branchen anspricht und ermutigt, ihre Lösungen in die Luft- und Raumfahrtbranche einzubringen."