Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie (BMWi), eröffnete heute im BMWi die Konferenz "Smart Data - Deutschland und Europa auf dem Weg zu einer digitalen Datenökonomie", bei der u. a. auch Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, sowie Gesche Joost, Digitale Botschafterin Deutschlands, auftreten.

Staatssekretärin Zypries: "Big-Data-Technologien bergen enorme wirtschaftliche Potenziale für Deutschland und Europa. Sie verbessern und beschleunigen Entscheidungen, optimieren Geschäftsprozesse und sind letztlich eine Grundlage für den europäischen digitalen Binnenmarkt. Allein im letzten Jahr haben Unternehmen hierzulande über sechs Milliarden Euro mit Big-Data-Lösungen umgesetzt. Deswegen finde ich es gut, dass wir mit dem Programm 'Smart Data' in 13 Leuchtturmprojekten gerade mittelständische Unternehmen bei der Entwicklung und Erprobung innovativer Dienste mittels Big-Data-Technologien fördern. Die Projekte konzentrieren sich auf die Bereiche Industrie, Mobilität, Energie und Gesundheit und sollen dort eine breite Nutzung intelligenter Technologien anstoßen."

Mit dem Technologieprogramm "Smart Data - Innovationen aus Daten" fördert das BMWi von 2014 bis 2018 insgesamt 13 Leuchtturmprojekte, die den zukünftigen Markt von Big-Data-Technologien für die deutsche Wirtschaft erschließen sollen, mit rund 30 Millionen Euro. Die beteiligten Unternehmen und Organisationen bringen weitere 25 Millionen Euro auf, so dass das Programm über ein Gesamtvolumen von etwa 55 Millionen Euro verfügt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Anwendungsbereichen Industrie, Mobilität, Energie und Gesundheit. Smart Data ist Teil der neuen Hightech-Strategie und der Digitalen Agenda der Bundesregierung.

Weitere Informationen zum Smart-Data-Technologieprogramm finden Sie unter www.smart-data-programm.de.