Bundeswirtschaftsminister Gabriel (rechts), mit dem Vorsitzenden der Expertenkommission, Prof. Marcel Fratzscher (links), bei der Übergabe der Handlungsempfehlungen der Expertenkommission anlässlich des Investitionskongresses; Quelle: BMWi/Maurice Weiss

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Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, eröffnet heute im Bundeswirtschaftsministerium den Investitionskongress "Handlungsoptionen für höhere Investitionen in Deutschland und Europa". An der Konferenz nehmen u. a. OECD-Generalsekretär Angel Gurría, Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble und der Vorsitzende der Expertenkommission, Prof. Marcel Fratzscher, sowie 350 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft teil.

Die von Bundeswirtschaftsminister Gabriel im Sommer 2014 einberufene Expertenkommission "Stärkung von Investitionen in Deutschland" wird auf der Veranstaltung ihre Handlungsempfehlungen vorstellen. Im Rahmen des Kongresses sollen Lösungsansätze zur Überwindung der Investitionsschwäche in Deutschland und Europa diskutiert und bewertet werden. Im Vordergrund stehen dabei Überlegungen, wie die Qualität und Quantität von Infrastrukturinvestitionen erhöht werden können und wie die Rahmenbedingungen gestaltet werden müssen, damit Unternehmen mehr investieren.

Bundesminister Gabriel hierzu: "Der Bericht der Expertenkommission liefert eine klare und umfassende Analyse der Struktur der deutschen Investitionsschwäche. Viel wichtiger ist aber noch, dass er auch konkrete Ansatzpunkte und Maßnahmenvorschläge zur Stärkung der Investitionstätigkeit benennt. Dem Vorsitzenden der Expertenkommission, Prof. Marcel Fratzscher, und allen Mitgliedern, d. h. den Vertretern von Gewerkschaften, Verbänden und Unternehmen, des Städtetages, der Länder, der Wissenschaft und der KfW gilt für das Geleistete mein ganz herzlicher Dank. In vielen Bereichen lebt Deutschland derzeit von der Substanz. Wir müssen daher mehr tun für den Erhalt von Straßen, Brücken, Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden, aber auch der digitalen Infrastruktur. Hierfür gibt es nicht den 'Stein der Weisen', sondern wir brauchen - wie es die Expertenkommission vorschlägt - einen Mix an unterschiedlichen Instrumenten, die wir nun genau prüfen werden. Klar ist: Es besteht kein Grund zur Sorge, dass die Vorschläge der Expertenkommission nicht gehört werden. Wir werden jeden einzelnen ihrer Handlungsempfehlungen sehr intensiv prüfen."