Die deutsche Industrie ist eine der wichtigsten Säulen unseres Wirtschaftssystems und Garant für Wohlstand und Beschäftigung. Industrie und ihre Wertschöpfungsverbünde können und müssen zudem einen wichtigen Beitrag zu wirtschaftlichen Veränderungsprozessen leisten. Ohne eine innovative, starke und international wettbewerbsfähige Industrie werden wir die großen Aufgaben der Zukunft, wie Energiewende und Digitalisierung nicht meistern können.

Damit sich die Industrie in Deutschland in der Fläche weiter gut entwickeln kann, sind befähigende Rahmenbedingungen unabdingbar. Hierzu haben sich auf regionaler Ebene zahlreiche Initiativen von Wirtschaft, Kommunen und Gewerkschaften gebildet, um den vielfältigen Herausforderungen der Industrie gemeinsam entgegenzutreten. Eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gestartete Initiative zur Errichtung einer Service- und Beratungsstelle für regionale Industrieinitiativen soll den Akteuren vor Ort helfen, sich stärker zu vernetzen und so ihre Arbeits- und Handlungsfähigkeit noch weiter zu verbessern.

Regionale Industrieinitiativen und -dialoge begleiten und fördern die Stärkung der Industrie inhaltlich wie auch kommunikativ. Mit zielführenden Maßnahmen stärken sie die Akzeptanz der Industriebetriebe vor Ort und wirken als Katalysator für Innovation und Kooperation. Zu den weiteren Tätigkeitsfeldern gehören häufig die Aus- und Weiterbildung und Fragen der Gewerbeansiedlung.

Regionalinitiativen fördern, vernetzen, ausbauen

Diese regionalen Industriedialoge und -initiativen zu fördern, zu vernetzen und ihren Wirkungskreis mithilfe eines bundesweit verfügbaren Unterstützungsangebotes zu erweitern, ist Ziel der Service- und Beratungsstelle, die die DIHK Service GmbH im Auftrag des BMWi aufbaut und die am 1. Januar 2021 ihre Arbeit aufnimmt.

Die neue Stelle soll die Erkenntnisse und Dialogformate aus den Einzelinitiativen breiter aufstellen und eine neue Dialogkultur etablieren, die auf eine größere Akzeptanz für die Industrie hinwirkt. Dabei ist es eine zentrale Aufgabe, die Bedeutung und Belange der Industrieunternehmen und ihrer Beschäftigten in den Regionen positiv herauszustellen und weiterzuentwickeln.

Zusammenarbeit und Kommunikation der Akteure verbessern

Als Anlaufpunkt für Fragen der industriepolitischen Akteurinnen und Akteure will die Servicestelle die Koordination zwischen Bund, Ländern und Initiativen verbessern sowie die Kommunikation zwischen regionalen Industrieinitiativen, dem Bündnis "Zukunft der Industrie" und dem BMWi verstärken.

Das Bündnis Zukunft der Industrie ist über einen Projekt-Beirat eng in das Projekt eingebunden. Das Bündnis ist mit seinen 17 Mitgliedern das zentrale Dialogforum für industriepolitische Fragestellungen. Das Projekt ist auch Bestandteil der Maßnahmen der Industriestrategie 2030 des BMWi.

Kontakt:

Janine Hansen

Projektleiterin DIHK Service GmbH

hansen.janine@dihk.de

Tel. 030 20308 2240