Junge Frau sitzt vor einer weißen Wand mit bunten Symbolen zum Thema Innovation und blickt auf ein Notebook.

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Am 24. November startet die dritte Ausschreibung im neuen Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Im Fokus stehen dann Innovationen für Bildung und Informationszugang mit hohem „sozialen Impact“; antragsberechtigt sind innovative kleine und mittlere Unternehmen, inklusive Start-ups, Freiberufler und gemeinnützige Unternehmen.

Sie können bis zum 2. Februar 2021 ihre Teilnahmeanträge in Form kurzer, prägnanter Skizze einreichen – allein, im Verbund mit anderen Unternehmen oder zusammen mit Wissenschaftspartnern. Dabei sind insbesondere Ideen gefragt, die Bildungsmöglichkeiten schaffen oder verbessern bzw. dazu beitragen, neue oder leichtere Zugänge zu Information zu ermöglichen. Denkbar sind dabei beispielsweise neue Bildungs- oder Informations-Apps und -Plattformen, Museumskonzepte, digitale Landkarten, Schulungskonzepte, bildungsbezogene Gamification-Ansätze und vieles mehr.

Wichtig ist, dass ein hoher Innovationslevel besteht, also die Idee großen Neuigkeitswert hat und innovative Strahlkraft über den einzelnen Innovator hinaus entwickeln kann. Für die Bewertung der Ideen wird auch das Kriterium „sozialer Impact“ berücksichtigt, also u.a. der potenzielle Nutzen der Innovation für das Gemeinwohl. Dabei stehen unternehmerische Lösungen im Fokus; die Konzepte sollen wirtschaftlich nachhaltig sein, etwa dank entsprechender Umsatzpotenziale. Die Förderung ist branchenoffen, das heißt, auch Antragsteller außerhalb der Bereiche Bildung und Informationszugang sind willkommen, sofern sie die in der Ausschreibung adressierten Innovationen entwickeln.

Das IGP ist Ende 2019 als Pilotförderung gestartet. In den ersten beiden, stark nachgefragten Ausschreibungsrunden des IGP standen digitale und datengetriebene sowie kultur- und kreativwirtschaftliche Innovationen im Fokus der Förderung. Die nun anstehende dritte Ausschreibungsrunde schließt die Pilotphase des IGP ab, für die insgesamt rund 35 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen finden sich unter www.bmwi.de/igp. Interessenten können zudem die kostenlosen ca. einstündigen Webinare nutzen, in denen ihre Fragen von Experten direkt beantwortet werden.