Die Bundesrepublik Deutschland hat beschlossen, bis Ende 2022 aus der Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung auszusteigen. Doch im europäischen und außereuropäischen Ausland werden Kernkraftwerke auf lange Sicht zur Energieversorgung beitragen. Auch die Herausforderungen der sicheren Entsorgung radioaktiver Abfälle reichen weit über 2022 hinaus.

Deutschland nimmt im Bereich der nuklearen Sicherheit international eine führende Position ein. Diese Kompetenzen gilt es zu bewahren. Die kontinuierliche Forschungsförderung ist Grundvoraussetzung, um Nachwuchskräfte für die verbleibenden kerntechnischen Aufgaben auszubilden und Fachwissen weiterzugeben und auszubauen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung haben zu diesem Zweck ein Konzept der Bundesregierung zur Kompetenz- und Nachwuchsentwicklung für die nukleare Sicherheit (PDF, 337 KB) erarbeitet.