Das Marktstammdatenregister soll das führende Register der Energielandschaft werden. Die Erfassung sämtlicher Erzeugungsanlagen und der Akteure des Energiemarktes sorgt zukünftig für eine umfangreiche Transparenz der Energiewende. Es soll einen zentralen Ort der Datenhaltung geben. Durch die zentrale Erfassung der Daten wird künftig für einen Abbau der Bürokratie sorgen.

Die dem Register zugrunde liegende Verordnung muss angepasst werden. Im Kern werden in zwei Bereichen Änderungen vorgenommen:

  1. Zu Anlagen mit einer installierten Leistung von bis zu 30 kW werden weniger Daten als bisher veröffentlicht. Dies dient dem Schutz personenbezogener Daten und verringert den Verwaltungsaufwand.
  2. Die Verzögerungen der Programmierung haben zu einem Abschmelzen der Übergangsfristen geführt. Deshalb werden diese Fristen verlängert.

Neben diesen beiden Aspekten ist eine Reihe kleinerer Änderungen geplant. So ist zum Beispiel die Anlage zur Verordnung um Inkonsistenzen und kleinere Fehler bereinigt worden und auch das Prozedere der Registrierung von Bestandsanlagen aufgrund datenschutzrechtlicher Bestimmungen neu gefasst worden.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat zu den geplanten Änderungen am 27. September 2018 die Länder- und Verbändeanhörung zum Referentenentwurf (PDF, 574 KB) der Änderungsverordnung eingeleitet. Stellungnahmen zu dem Entwurf können bis Freitag, 12. Oktober 2018 an die E-Mail-Adresse buero-iiib2@bmwi.bund.de gesendet werden.