Parlamentarischer Staatssekretär Wittke in der Mongolei

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Unter dem Co-Vorsitz des Parlamentarischen Staatssekretärs Oliver Wittke fand am 29. Mai die sechste Sitzung der Deutsch-Mongolischen Regierungsarbeitsgruppe in Ulan Bator statt. Grundlage der Treffen ist das Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Mongolei über die Zusammenarbeit im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich (PDF, 26KB) aus dem Oktober 2011.

Deutschland genießt in der Mongolei hohes Ansehen

Mithilfe der Partnerschaft soll die Rohstoffindustrie der Mongolei durch Investitionen, Innovationen, Technologietransfer und eine Verbesserung der Lieferbeziehungen umfassend gestärkt werden. Zum anderen unterstützt die Bundesrepublik die wirtschaftliche Entwicklung der Mongolei – insbesondere hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Rohstoffwirtschaft. Auf der anderen Seite sind die Rohstoffpartnerschaften ein wichtiges Instrument der Rohstoffstrategie der Bundesregierung zur Unterstützung der deutschen Wirtschaft bei der Rohstoffversorgung.

Mit etwa drei Millionen Einwohnern ist die Mongolei zwar ein bevölkerungsarmes Land, aufgrund seines Rohstoffreichtums verfügt es jedoch über viel Potenzial, das es noch stärker zu nutzen gilt. Deutschland genießt in der Mongolei hohes Ansehen und das Vertrauen in deutsche Produkte ist groß. Die intensiven Beziehungen zwischen beiden Ländern bestehen seit Langem und sind zu einem großen Teil auf den Austausch im Rahmen des damaligen Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe zurückzuführen. In diesem Zusammenhang studierten in den Siebziger- und Achtzigerjahren etwa 34.000 Mongolen in der DDR. Seitdem fühlen sich viele der deutschen Sprache und Kultur verbunden.