Die Betreiber von KWK-Anlagen erhalten einen fixen Zuschlag für jede eingespeiste Kilowattstunde KWK-Strom. Das KWKG finanziert sich über eine Umlage auf den Strompreis. Die Kosten werden somit von den Verbrauchern getragen. Um für eine faire Verteilung der Kosten zu sorgen, wird dabei die Wirtschaft unter Beachtung ihrer Wettbewerbsfähigkeit in die Finanzierung der Umlage einbezogen. Die Privilegierung der stromkostenintensiven Industrie bei der KWKG-Umlage entspricht der Besonderen Ausgleichsregelung im EEG 2017: Wer einen Begrenzungsbescheid auf der Grundlage des EEG hat, wird dann auch nach dem KWKG entlastet.

Im Gesamtpaket stellen wir sicher, dass die Förderung in einem angemessenen Verhältnis zu den Gesamtkosten und der Belastung für die Verbraucher steht.

Die Umlage ist - im Unterschied zum EEG - auf einen maximalen Betrag gedeckelt. Das maximale Fördervolumen der KWKG-Umlage beträgt 1,5 Milliarden Euro pro Jahr. Aktuell beträgt das tatsächliche Fördervolumen rund 1,1 Milliarden Euro. Die Kosten der Umlage betragen 2019 rund 0,280 ct/kWh. Für durchschnittliche Endkunden sind das rund 10 Euro pro Jahr.