Der Umweltbonus wird deutlich erhöht: um 50 Prozent bei Fahrzeugen bis zu einem Nettolistenpreis von 40.000 Euro und bei Fahrzeugen über einem Nettolistenpreis 40.000 Euro um 25 Prozent. Dies gilt sowohl für rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) als auch für Plug-In-Hybride (PHEVs) bis zu einem Nettolistenpreis von 65.000 Euro (vorher 60.000 Euro). Damit werden weitere rund 650.000 bis 700.000 Elektrofahrzeuge gefördert. Die Industrie wird sich weiterhin zur Hälfte am Umweltbonus beteiligen.

Übersicht für Elektrofahrzeuge unter einem Nettolistenpreis von 40.000 Euro:

BundesanteilHerstelleranteilKaufprämie
BEV3.000 Euro (= +1.000 Euro / +50 Prozent)3.000 Euro (= +1.000 Euro / +50 Prozent)6.000 Euro (bisher 4.000)
PHEV2.250 Euro (= +750 Euro / +50 Prozent)2.250 Euro (= +750 Euro / +50 Prozent)4.500 Euro (bisher 3.000)

Übersicht für Elektrofahrzeuge über einem Nettolistenpreis von 40.000 Euro:

BundesanteilHerstelleranteilKaufprämie
BEV2.500 Euro (= +500 Euro / +25 Prozent)2.500 Euro (= +500 Euro / +25 Prozent)5.000 Euro (bisher 4.000)
PHEV1.875 Euro (= +375 Euro / +25 Prozent)1.875 Euro (= +375 Euro / +25 Prozent)3.750 Euro (bisher 3.000)

Die neuen Fördersätze sind rückwirkend für alle Fahrzeuge anwendbar, die nach dem 4. November 2019 zugelassen wurden, der Stichtag ist also der 5. November 2019.

Die Förderung wird um eine Kaufprämie für junge Gebrauchtfahrzeuge (nicht älter als ein Jahr, unter 15.000 gefahrene km) bei der Zweitveräußerung ergänzt. Weitere Details finden Sie in der Förderrichtlinie. (PDF, 419 KB)