Die vernetzte Dateninfrastruktur ist:

  1. Dezentral: „Projekt GAIA-X“ vernetzt zentrale und dezentrale Infrastrukturen zu einem homogenen System.
  2. Sicher, vertrauenswürdig und souverän: Ziel ist die Schaffung eines modular aufgebauten, sicheren, vertrauenswürdigen und nutzerfreundlichen Verbundsystems von bestehenden Cloudanbietern und deren Angeboten, das den souveränen Umgang mit Daten und Anwendungen (Algorithmen) gewährleistet.
  3. Transparent: Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen profitieren von Markttransparenz, breitem Zugang zu maßgeschneiderten Angeboten und den daraus resultierenden Handlungsoptionen.
  4. Offen: Die Dateninfrastruktur basiert auf einem Open Source-Ansatz.
  5. Basis eines Ökosystems: Das auf Grundlage der Infrastruktur entstehende Ökosystem stärkt sowohl die digitale Souveränität der Nachfrager von Cloud-Dienstleistungen als auch die Skalierungsfähigkeit und Wettbewerbsposition europäischer Cloud-Anbieter. Es befördert Innovationen und ermöglicht einen einfachen Zugang zu neuen digitalen Technologien.

Durch die Umsetzung von GAIA-X soll kein Konkurrenzprodukt zu bereits existierenden Angeboten (zum Beispiel von Hyperscalern) geschaffen werden. Vielmehr sollen durch GAIA-X verschiedene Elemente über offene Schnittstellen und Standards miteinander vernetzt werden, um Daten zu verknüpfen und eine Innovationsplattform zu schaffen. Dabei steht das Projekt allen Interessierten gegenüber offen, seien es große Industrieunternehmen, KMUs oder Start-ups. Als starker Erfolgsfaktor in der digitalen Ökonomie stehen dabei stets die Anwender im Mittelpunkt.