Allgemeines

Zu den Corona-Hilfen gehören

  • die anfänglichen Soforthilfen,
  • das KfW-Sonderprogramm mit den KfW-Schnellkrediten,
  • Stundungen, Bürgschaften,
  • der Wirtschaftsstabilisierungsfond,
  • die Überbrückungshilfen I und II bis Ende Dezember 2020
  • die November- und die Dezemberhilfe und
  • nun die Überbrückungshilfe III.

Der aktuelle Auszahlungsstand lautet:

  • Insgesamt wurden bereits über 75 Milliarden Euro allein an Corona-Wirtschaftshilfen im Rahmen dieser Maßnahmen an die Antragsteller ausgezahlt; dazu kommen rund 20 Milliarden Euro an konjunkturellem Kurzarbeitergeld. Das zeigt: Die Hilfen kommen an.
  • Eine aktuelle Übersicht zu den Auszahlungsständen finden Sie hier.
  • Weitere Informationen finden Sie auf Twitter & LinkedIn.

Neben der Möglichkeit sich mit einem PIN-Brief oder per beA-Karte für das Online-Antragsportal zu registrieren, können sich prüfende Dritte nun auch mit dem ELSTER-Organisationszertifikat im ELSTER-Portal registrieren. Damit stellen wir eine weitere schnelle Möglichkeit der Registrierung zur Verfügung. Weitere Informationen zu den verschiedenen Verfahren finden Sie auf unserer Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Neben den Außerordentlichen Wirtschaftshilfen, Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe sowie dem Programm Neustart Kultur ist jetzt der Sonderfonds für Kulturveranstaltungen im Volumen von bis zu 2,5 Milliarden Euro beschlossen. Hilfen können VeranstalterInnen ab 1. Juli 2021 für Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen und ab 1. August 2021 für Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Personen erhalten, wenn die Zahl der ZuschauerInnen bei Veranstaltungen coronabedingt reduziert ist. Außerdem bietet der Sonderfonds ab 1. September 2021 eine Ausfallabsicherung für die Planung größerer Veranstaltungen ab 2.000 TeilnehmerInnen. Weitere Informationen finden Sie hier

Die Härtefallhilfen sind ein zusätzlichen Angebot des Bundes an die Länder. Sie ergänzen die bisherigen umfangreichen Corona-Wirtschaftshilfen (wie beispielsweise die Überbrückungshilfe-III). Die Länder können auf Grundlage von Einzelfallprüfungen Unternehmen unterstützen, die bisher keine Unterstützung erhielten und im Ermessen der Länder eine solche benötigen. Die Antragstellung und Bewilligung für die Härtefallhilfen erfolgen bei den jeweiligen Bewilligungsstellen der Länder.

Die Steuernummer wird je nach Bundesland in unterschiedlichen Formaten ausgegeben. Deshalb nutzen Sie bitte den Steuernummer- Umrechner für die Eingabe der Steuernummer in der eine einheitlichen Form. So können die Anträge schneller im Fachverfahren geprüft werden.

Kontrollieren Sie, ob die Steuer-ID 11-stellig und die Steuernummer im bundeseinheitlichen 13-stelligen Format angegeben sind.

Sollte Ihnen eine 11- oder 12-stellige Steuernummer vorliegen, muss diese in das 13-stellige Format umgewandelt werden.

Wie das geht, erklärt das Elster-Portal.

Bitte korrigieren Sie ggf. die Daten in Ihren gespeicherten Anträgen.

Der neue Eigenkapitalzuschuss steigt an, je länger bei Unternehmen der Umsatzeinbruch andauert. Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in mindestens drei Monaten im Zeitraum von November bis Juni 2021 sind antragsberechtigt. Gezahlt wird er ab dem dritten Monat des Umsatzeinbruchs und beträgt in diesem Monat 25 Prozent. Im vierten Monat mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent erhöht sich der Zuschlag auf 35 Prozent. Bei fünf oder mehr Monaten erhöht er sich noch einmal auf 40 Prozent pro Monat. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Funktion zum Übertragen von Daten ist verfügbar. Es ist also möglich, Daten in die Anträge zu übernehmen. Durch den Datenimport sollte das Neuausfüllen der Fixkosten ab sofort ohne großen Mehraufwand möglich sein.

Ja, Unternehmen und Soloselbstständige haben zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung eine nachträgliche Wahlmöglichkeit zwischen Neustarthilfe oder Überbrückungshilfe III. So können Sie die für Sie beste Hilfe auswählen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Die Härtefallhilfen bieten den Ländern auf Grundlage von Einzelfallprüfungen die Möglichkeit zur Förderung von Unternehmen, die im Ermessen der Länder eine solche Unterstützung benötigen.

Die Härtefallhilfen sind ein Angebot des Bundes an die Länder. Dazu schließen diejenigen Länder, die sich beteiligen wollen eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund.

Antragstellung und Bewilligung erfolgen bei den jeweiligen Landesstellen und grundsätzlich über „prüfende Dritte“, also beispielsweise über eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater.

Die Förderung orientiert sich insbesondere an den förderfähigen Fixkosten; im Regelfall nicht über 100.000 Euro. Der Förderzeitraum ist 1. März 2020 bis 30. Juni 2021.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Den Bearbeitungsstand eines Direktantrages können Sie im Antragsportal einsehen. Wenn Sie sich dort anmelden, sehen Sie die eingereichten Anträge und auch den Status (z.B. in Prüfung, bewilligt, abgelehnt).

Derzeit gibt es sechs Corona-Förderprogramme, von denen Soloselbstständige und Unternehmen verschiedener Größen branchenoffen profitieren können: Das KfW-Sonderprogramm, die Überbrückungshilfen, die außerordentliche Wirtschaftshilfe (November-/Dezemberhilfe), die Neustarthilfe, der Wirtschaftsstabilisierungsfonds sowie das Bürgschaftsprogramm. Eine Übersicht über die verschiedenen Förderzeiträume bietet die folgende Grafik.

Weitere Informationen zu den einzelnen Corona-Wirtschaftshilfen finden Sie hier: www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/coronahilfe.html

Neustarthilfe

Die Neustarthilfe Plus kann ab sofort beantragt werden. Hierfür stellen Sie einen neuen Antrag über die bekannte Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Antragsbearbeitung und Auszahlung erfolgen in der Verantwortung der Länder. Weitere Infos hier: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/neustarthilfe-plus

Soloselbstständige, kleine Kapitalgesellschaften und Genossenschaften, die vor dem 1. November 2020 (vorher vor 1. Mai 2020) ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben bzw. gegründet wurden, sind antragsberechtigt für die Neustarthilfe. Außerdem können Soloselbstständige, die aufgrund von außergewöhnlichen Umständen vergleichsweise geringe Umsätze und Einkünfte im regulären Vergleichszeitraum 2019 hatten (z. B. Unterbrechung der Geschäftstätigkeit wegen Eltern- oder Pflegezeit, Krankheit), statt dem Jahr 2019 alternative Vergleichszeiträume (den durchschnittlichen Umsatz eines Quartals oder des gesamten Jahres 2019 statt des Gesamtumsatzes des 1. Halbjahres 2019) und entsprechende Umsätze und Einkünfte heranziehen.

Antragstellende, die 2019 vollständig in Elternzeit waren, können sich zudem entscheiden, alternativ den Referenzumsatz für 2019 auf Basis des Elterngeldes zu ermitteln. Als (sechsmonatiger) Referenzumsatz gelten dann 80 Prozent des im Jahr 2019 erhaltenen Elterngeldes.

Weitere Informationen finden Sie in unseren FAQ zur Neustarthilfe:

97 Prozent der Anträge auf Neustarthilfe erhalten eine Direktauszahlung und werden automatisch beschieden. 3 Prozent der Anträge auf Neustarthilfe werden einem Stichprobenverfahren unterzogen. Die Auszahlung folgt nach dem Fachverfahren durch die Länder. Dieses Fachverfahren ist gestartet.

Soloselbständige mit Personengesellschaften, die anteilige Umsätze aus der Personengesellschaft geltend machen wollen, beantragen momentan noch über prüfende Dritte. In Kürze wird aber auch für Umsätze aus Personengesellschaften der Direktantrag zur Verfügung stehen.

Seit 30. März 2021 können auch Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften die Neustarthilfe beantragen. Eine Mehr-Personen-Kapitalgesellschaft ist antragsberechtigt, wenn sie

  • den überwiegenden Teil ihrer Umsätze aus Tätigkeiten erzielt, die bei einer natürlichen Person als freiberufliche oder gewerbliche Tätigkeiten gelten würden,
  • von einem ihrer Gesellschafter zu mindestens 25 Prozent gehalten wird und dieser Gesellschafter mindestens 20 Stunden pro Woche für die Gesellschaft arbeitet,
  • höchstens eine Teilzeitkraft beschäftigt, bei einem deutschen Finanzamt gemeldet ist,
  • die Überbrückungshilfe nicht in Anspruch genommen hat und
  • vor dem 1. Mai 2020 gegründet wurde.

Weitere Informationen finden Sie hier und in den FAQs.

Auch die Antragstellung auf Neustarthilfe erfolgt über die Antragsplattform der Bundesregierung www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/neustarthilfe. Bitte lesen Sie sich die Informationen dort zur Antragstellung sorgfältig durch. Denn Sie können nur einen Antrag stellen. Dazu nutzen sie das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat. Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt in der Regel wenige Tage nach der Antragstellung. Die Berücksichtigung von Kapital- oder Personengesellschaften ist erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

Soloselbständige, die als natürliche Personen organisiert und tätig sind, können einen Antrag auf Neustarthilfe stellen. Für die Berechnung der Neustarthilfe müssen sie ihre selbständigen Umsätze als freiberuflich Tätige oder Gewerbetreibende vorweisen. Der Förderzeitraum läuft vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2021. Die Förderung können Soloselbständige aller Branchen beantragen, die:

  • ihre selbstständige Tätigkeit als freiberuflich Tätige oder Gewerbetreibende im Haupterwerb ausüben,
  • weniger als eine Vollzeitstelle beschäftigen,
  • bei einem deutschen Finanzamt steuerlich erfasst sind,
  • keine Fixkosten in der Überbrückungshilfe III geltend gemacht haben oder geltend machen und
  • ihre selbständige Geschäftstätigkeit vor dem 1. Mai 2020 aufgenommen haben.

In einem zweiten, späteren Schritt wird die Antragstellung für juristische Personen möglich sein.

Überbrückungshilfe

Die Überbrückungshilfe III Plus zur Fixkostenerstattung für das dritte Quartal 2021 kann ab sofort beantragt werden. Hierfür stellen Sie einen neuen Antrag über einen prüfenden Dritten wie z.B. einen Steuerberater. Antragsbearbeitung und Auszahlung erfolgen in der Verantwortung der Länder. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/ueberbrueckungshilfe-III-plus.

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III mit dem erweiterten Beihilferahmen Schadensausgleich/max. 40 Mio. € Obergrenze ist seit dem 29.06.2021 möglich. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/Beihilferecht/beihilferecht.html

Erstanträge und Änderungsanträge können bis zum 31. Oktober 2021 gestellt werden. Die Antragstellung an sich ist nur einmal möglich. Änderungsanträge sind mehrfach möglich.

Neuanträge auf Überbrückungshilfe III, die bis zum 30.06.2021 eingehen, können noch Abschlagszahlungen erhalten.

Ja, es können nun Änderungsanträge auf noch nicht bewilligte Erstanträge in der Überbrückungshilfe-III eingereicht und durch die Bewilligungsstellen bearbeitet werden.

Hinweis: Die Umsetzung formeller Änderungsanträge (IBAN-Änderungen) erfolgt in einem weiteren, eigenen Schritt. An der Funktion wird derzeit noch gearbeitet.
Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe III finden Sie hier

Ja, seit dem 27.04.2021 ist dies möglich. Unternehmen, die bereits Anträge gestellt hatten, erhalten so u.a. die Möglichkeit, zusätzlich den neuen Eigenkapitalzuschuss zu beantragen. Zudem wird es bald die Möglichkeit geben, die Kontoverbindung zu ändern. Alle Infos finden Sie hier.

Bis zu 100 Prozent Fixkostenerstattung sind bei der Überbrückungshilfe III möglich. Dies gilt für Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent erlebten. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Die Bearbeitung und Auszahlung der Überbrückungshilfe III wird, wie geplant, ab dem 12. März von den Bundesländern übernommen. Ihre zuständige Stelle finden Sie hier.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Förderbedingungen der Überbrückungshilfe III weiter verbessert: Verbundene Unternehmen können seit dem 19. Februar Zuschüsse bis zu 3 Mio. Euro pro Fördermonat beantragen. Die maximale Förderhöhe verdoppelt sich damit.

Die Höhe der Zuschüsse orientiert sich an den Umsatzrückgängen der entsprechenden Monate des Jahres 2019:

i. Umsatzrückgang von 30 bis 50 Prozent: Erstattung von bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten
ii. Umsatzrückgang von 50 bis 70 Prozent: Erstattung von bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten
iii. Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent: Erstattung von bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten

Hier finden Sie weitere Informationen zu den beihilferechtlichen Regelungen: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Beihilferecht/faq-liste-beihilferecht.html

Damit Hilfen schneller ankommen, gewährt die Überbrückungshilfe III den Antragsberechtigten Abschlagszahlungen. Abschlagszahlungen sind bis zu einer Höhe von 100.000 Euro für einen Fördermonat möglich (insgesamt bis 400.000 Euro für vier Fördermonate), statt wie bislang nur 50.000 Euro. Hier finden Sie weitere Informationen zur Überbrückungshilfe III: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Ueberbrueckungshilfe-lll/ueberbrueckungshilfe-lll.html?nn=1870016

Anträge für die Überbrückungshilfe III können prüfende Dritte auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de stellen. Von Corona-Pandemie und Teil-Lockdown betroffene Unternehmen können für die Zeit bis Ende Juni 2021 staatliche Unterstützung in Höhe von monatlich bis zu 1,5 Millionen Euro erhalten. Die ersten Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu 100.000 Euro pro Monat starten ab dem 12. Februar 2021. Die Antragstellung für die Neustarthilfe ist voraussichtlich noch im Februar möglich.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Überbrückungshilfe III: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Ueberbrueckungshilfe-lll/ueberbrueckungshilfe-lll.html

Als Vergleichszeitraum wird immer der Monat aus dem Vorkrisenjahr 2019 herangezogen. Ausnahmen gibt es für Unternehmen, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 30. April 2020* gegründet wurden.

Diese können als Vergleichsumsatz wahlweise heranziehen:

  • den durchschnittlichen Monatsumsatz des Jahres 2019
  • den durchschnittlichen Monatsumsatz in den Monaten Januar und Februar 2020
  • den durchschnittlichen Monatsumsatz in den Monaten Juni bis September 2020

Der Förderzeitraum umfasst den November 2020 bis Juni 2021.

Die Bundesregierung hat für Sie in Brüssel eine Erleichterung aushandeln können: Für die meisten kleinen Unternehmen kann der bisher erforderliche Verlustnachweis bei Schlussrechnung der Überbrückungshilfe 2 nun entfallen. Wenn Ihr Unternehmen insgesamt weniger als 1,8 Mio. € an Corona-Hilfsgeldern beantragt hat, können Sie rückwirkend im Rahmen der Schlussabrechnung die „Bundesregelung Kleinbeihilfen“ wählen. Es ergeben sich keine neuen Anforderungen an die Antragstellung.

Um die Substanz unserer Wirtschaft zu erhalten, haben wir die Überbrückungshilfe III nochmal erweitert und aufgestockt. Zugleich verschlanken und vereinfachen wir die Überbrückungshilfe deutlich.

Konkret setzen wir unter anderem folgende Verbesserungen um:

  1. Keine Differenzierung mehr bei der Förderung: Alle Unternehmen mit weniger als 750 Millionen Euro Jahresumsatz und einem Umsatzeinbruch in einem Monat im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 um mindestens 30 Prozent können die gestaffelten Fixkostenzuschüsse für diesen Monat erhalten
  2. Anhebung der Förderhöchstgrenze auf bis zu 1,5 Millionen Euro pro Fördermonat bis zum Erreichen der Beihilfegrenze
  3. Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro für alle antragsberechtigten Unternehmen
  4. Anerkennung weiterer Kostenpositionen, zum Beispiel Investitionen in Digitalisierung und Hygienekonzepte

Die maximale monatliche Fördersumme wird auf bis zu 1,5 Millionen Euro pro Unternehmen (bisher vorgesehen waren 200.000 beziehungsweise 500.000 Euro) erhöht.

Die Fristen für die Antragstellung für die Überbrückungshilfe II und für die November- und Dezemberhilfen werden verlängert:

  • Bei der Überbrückungshilfe II wird die Frist für die Antragstellung bis 31. März 2021 verlängert.
  • Bei der November- und Dezemberhilfe wird die Frist für die Antragstellung bis 30. April 2021 verlängert.

November- und Dezemberhilfe

Änderungsanträge können bis zum 31. Juli 2021 gestellt werden. Die Korrektur der IBAN ist ebenfalls bis zum 31. Juli 2021 möglich. Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/november-und-dezemberhilfe.html

Änderungsanträge bei der Novemberhilfe und Dezemberhilfe sind bis einschließlich 31.7.2021 möglich.

Die Antragsfrist der November- und Dezemberhilfe endet am 30. April 2021.

Ja, künftig ist der Gaststättenanteil unabhängig von den Umsätzen des restlichen Unternehmens antragsberechtigt.

Dies betrifft etwa Brauereigaststätten, Vinotheken von Weingütern und Straußwirtschaften. Gaststätten, die an ein Unternehmen, wie beispielsweise an eine Brauerei angeschlossen sind, werden bei der Antragsberechtigung für die November- und Dezemberhilfe so behandelt, als handele es sich um eigenständige Unternehmen. Der Gaststättenteil ist unabhängig vom restlichen Unternehmen und damit ebenso wie andere Gaststätten antragsberechtigt. Die Antragstellung für die November- und Dezemberhilfe ist bis zum 30.04.2021 möglich.

Mit der November- und Dezemberhilfe können Unternehmen Zuschüsse in Höhe von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus dem Vorjahreszeitraum erhalten.

Die reguläre Auszahlung der Dezemberhilfe durch Ihr Bundesland ist seit 1. Februar 2021 möglich.

Die Antragsstellung erfolgt digital über die Antragsplattform: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Es folgt eine automatische Abschlagszahlung über die Bundeskasse.

Die Bearbeitung und Auszahlung erfolgt durch das Bundesland, in dem Sie wohnen.

Die November- und Dezemberhilfen sind Zuschüsse, die zur Deckung von Kosten der von Schließungen betroffenen Unternehmen im Monat November beziehungsweise Dezember genutzt werden können. Mit der November- und Dezemberhilfe werden Zuschüsse in Höhe von bis zu 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes im November und Dezember 2019 gewährt, tageweise anteilig für die Dauer der Corona-bedingten Schließungen.
Soloselbständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen.

Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen, wurde das Instrument der Abschlagszahlung eingeführt. Der Bund geht hierbei für die Länder quasi in Vorleistung, da die Abschlagszahlungen über die Bundeskasse erfolgen. Die regulären Auszahlungen erfolgen entsprechend der grundgesetzlichen Aufgabenteilung durch die Länder.

Novemberhilfe

  • Die Antragstellung auf Novemberhilfe ist seit dem 25.11.2020 möglich.
  • Die Abschlagszahlungen laufen seit dem 27.11.2020.
  • Die regulären Auszahlungen erfolgen durch die Länder seit dem 12.1.2021.

Es sind bisher 299.000 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen in Höhe von 4,6 Milliarden Euro eingegangen und 1,7 Milliarden Euro wurden bereits ausgezahlt.
Bei 79.518 Anträgen handelt es sich um Direktanträge. Die übrigen 219.866 Anträge wurden über prüfende Dritte eingereicht. (Stand 18.1.2021)

Dezemberhilfe

  • Die Antragstellung auf Dezemberhilfe ist seit dem 23.12.2020 möglich.
  • Die Abschlagszahlungen laufen seit dem 5.1.2021.
  • Die reguläre Auszahlung der Dezemberhilfe startet voraussichtlich im Laufe des Januars.

Es sind bisher 173.500 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen in Höhe 2,6 Milliarden Euro eingegangen und 0,9 Milliarden Euro wurden bereits ausgezahlt.
Bei 56.602 Anträgen handelt es sich um Direktanträge. Die übrigen 116.954 Anträge wurden über prüfende Dritte eingereicht. (Stand 18.1.2021)

Mehr Informationen zu den November- und Dezemberhilfen finden Sie in den FAQs.