Eine saubere, sichere und bezahlbare Energieversorgung ist für unser Leben essenziell. Dafür legt die Energiewende mit unseren Anstrengungen und Erfolgen beim Ausbau der erneuerbaren Energien und im Bereich Energieeffizienz die Grundlage. Mit den Beschlüssen des Bundeskabinetts zum Klimaschutzprogramm 2030 hat die Bundesregierung die Voraussetzungen für das Erreichen der Klimaziele 2030 geschaffen. Sie verfolgt dabei langfristig das Ziel der Klimaneutralität im Einklang mit den Zielen des Übereinkommens von Paris, um die Erderwärmung deutlich unter 2 Grad zu halten und möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen. Deutschland hat sich zudem gemeinsam mit den Staaten der Europäischen Union zu dem Ziel der Treibhausgasneutralität in 2050 bekannt. Dies bedeutet unter anderem, dass insbesondere auch die sehr schwer zu vermindernden Emissionen, wie beispielsweise prozessbedingte Treibhausgase aus der Industrie, möglichst vermieden werden müssen.

Eine erfolgreiche Energiewende bedeutet die Kombination von Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit mit innovativem und intelligentem Klimaschutz. Dafür brauchen wir alternative Optionen zu den derzeit noch eingesetzten fossilen Energieträgern. Das gilt insbesondere auch für gasförmige und flüssige Energieträger, die in einem Industrieland wie Deutschland auch langfristig ein integraler Teil des Energiesystems bleiben werden. Wasserstoff bekommt hier eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung und Vollendung der Energiewende. Dabei werden grüner Wasserstoff sowie auf grünem Wasserstoff basierende Derivate (nachfolgend auch: Power-to-X-(PtX)-Produkte), zu denen unter anderem Ammoniak, Methanol und Kerosin gehören, als nachhaltige Lösung angesehen.

Um den zukünftigen Bedarf an grünen Wasserstoff und grünen PtX-Produkten decken zu können, wird Deutschland einen substantiellen Teil des Gesamtbedarfs in Zukunft importieren müssen. Um den Importhochlauf zu beschleunigen, wird das BMWi das Förderkonzept "H2Global" schon ab 2022 umsetzen lassen. Zur Ausgestaltung der ersten Auktionen ist ein möglichst genaues Verständnis des in naher Zukunft möglichen Angebots und des Bedarfs an grünen PtX-Produkten notwendig.

Zu diesem Zweck führt das BMWi eine Konsultation von Marktakteuren durch. Wir bitten Sie ausdrücklich, an der Befragung bis zum 15.12.2021 teilzunehmen, indem Sie den hier zum Download zur Verfügung gestellten Fragebogen ausfüllen und an die Emailadresse Marktkonsultation-h2global@bmwi.bund.de senden. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen ebenfalls gerne unter dieser Emailadresse zur Verfügung.

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