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Artikel - Tourismuspolitik

Tourismus

Einleitung

Der Tourismus ist weltweit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der zu Wachstum und Beschäftigung beiträgt. Im Jahr 2018 haben insgesamt 1,4 Milliarden Menschen eine touristische Reise ins Ausland gemacht. Damit ist die Zahl der Auslandsreisenden seit 1950 um mehr als das Fünfzigfache gestiegen.

Von den weltweit ca. 1,4 Milliarden internationalen Touristinnen und Touristen im Jahr 2018
(6 Prozent mehr als im Vorjahr) reisten etwas über die Hälfte, rund 713 Millionen Menschen, nach Europa. Die 2011 für das Jahr 2030 von der Welttourismusorganisation (UNWTO) prognostizierte Zahl von 1,8 Milliarden Touristinnen und Touristen, die ins Ausland reisen, könnte schon Mitte der 2020er Jahre erreicht werden. Wie international üblich, bezieht sich der Begriff „Tourismus“ sowohl auf Urlaubs- als auch auf Geschäftsreisen.

Bedeutsam für Wachstum und Beschäftigung in Deutschland

Auch und gerade in Deutschland gehört die Tourismusbranche zu den ökonomischen Schwergewichten und größten Arbeitgebern. Laut einer vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) 2017 veröffentlichten Studie haben in- und ausländische Touristen im Jahr 2015 mehr als 287 Milliarden Euro für Güter und Dienstleistungen in Deutschland ausgegeben. Im Vergleich zu 2012 ist die Bruttowertschöpfung dabei um etwa 8,5 Prozent auf über 105 Milliarden Euro gewachsen. Mit positiven Auswirkungen für den deutschen Arbeitsmarkt: Im Jahr 2015 bot die Branche fast 3 Millionen Menschen einen Arbeitsplatz. Die positiven Impulse des Tourismus strahlen auch in andere Wirtschaftsbereiche wie Handel, Handwerk oder Landwirtschaft aus. Berücksichtigt man Vorleistungen wie Dienstleistungen am Flughafen, Lieferungen von Bäckern an Gaststätten oder Renovierungsarbeiten durch Handwerker im Hotel, kommen weitere 76 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung und 1,25 Millionen Beschäftigte hinzu, die indirekt aus dem Tourismus resultieren. Wenn der Tourismus weiter wächst, muss auch die Branche mitwachsen und insbesondere dafür sorgen, dass auch künftig ausreichend Fachkräfte im Tourismusgewerbe beschäftigt werden.

Deutschlandtourismus liegt im Trend

Der Deutschlandtourismus unterliegt ebenfalls einem anhaltend positiven Trend, der sich in 2018 fortsetzte. Das Jahr übertraf mit 477,6 Millionen Übernachtungen das Vorjahr um vier Prozent und war bereits das neunte Rekordjahr in Folge. Die Übernachtungen ausländischer Gäste legten um fünf Prozent auf 87,7 Millionen zu. Unter den eigenen Bürgerinnen und Bürgern ist Urlaub in Deutschland ebenfalls sehr beliebt: Die Zahl ihrer Übernachtungen in Hotels, Ferienwohnungen und auf Campingplätzen stieg im Jahr 2018 um vier Prozent auf 389,9 Millionen. Umfragen zufolge ist Deutschland mit einem Marktanteil von rund 30 Prozent der Reisen das mit Abstand beliebteste Reiseziel der Deutschen.

Weitere Informationen zur Entwicklung des Tourismus in und nach Deutschland und zu Aktivitäten und Maßnahmen der Bundesregierung mit tourismuspolitischer Relevanz in der 18. Legislaturperiode finden Sie im Tourismuspolitischen Bericht der Bundesregierung, der am 17. Mai 2017 vom Bundeskabinett beschlossen wurde.

Tourismus ist mittelständisch geprägt

Die deutsche Tourismuswirtschaft ist vor allem mittelständisch geprägt: In Deutschland sind nach Branchenangaben über 2.500 Reiseveranstalter, ca. 4.000 Busunternehmen und knapp 10.000 Reisebüros tätig. Darüber hinaus gibt es mehr als 221.000 Unternehmen im Gastgewerbe, darunter rund 44.120 Beherbergungsunternehmen und 163.400 gastronomische Unternehmen.

Vier Zahlen zum Tourismus

713
Symbolicon für Flugzeug

Millionen Menschen
reisten 2018 nach Europa

2,9
Symbolicon für Menschen

Millionen Menschen
sind in Deutschland in der Tourismuswirtschaft beschäftigt (2015)

477,6
Symbolicon für Hotel

Millionen Übernachtungen
in Hotels und Herbergen gab es in Deutschland 2018

18,4
Symbolicon für Bett

Prozent der Übernachtungen
in Deutschland entfallen auf Touristen aus dem Ausland – der Rest auf Inländer (2018)

Ziele und Akteure

Gute Rahmenbedingungen für Tourismus schaffen

Aufgabe und Ziel der Tourismuspolitik auf Bundesebene ist es, die Rahmenbedingungen für eine positive Entwicklung des Tourismus in Deutschland zu gestalten. Innerhalb der Bundesregierung ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) für die Tourismuspolitik federführend zuständig.

Der Tourismus ist wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, insbesondere mit Blick auf Arbeits- und Ausbildungsplätze, aber auch für die Attraktivität des ländlichen Raums. Da Tourismus neben dem Gastgewerbe auch zahlreiche andere Wirtschaftsbereiche wie zum Beispiel den Einzelhandel sowie die gesamte Kette örtlicher Versorgungsstrukturen beleben kann, und angesichts der vergleichsweise kleinteiligen Struktur der Branche, wird der Tourismus staatlich gefördert. Für die Entwicklung des Tourismus vor Ort sind die Länder verantwortlich.

Tourismus ist ein Querschnittsthema, das viele verschiedene Bereiche betrifft. Dazu gehören die Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie, die gewerbesteuerliche Behandlung des Reisevorleistungseinkaufs oder Visa-Fragen. Weitere wichtige Themen sind hier Mindestlohn sowie die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen oder die Digitalisierung einschließlich der Sharing Economy. Zu allen Themen steht das Bundeswirtschaftsministerium im offenen und kontinuierlichen Dialog mit den jeweiligen Verbänden, die die verschiedenen Facetten der deutschen Tourismuswirtschaft repräsentieren.

Beauftragter für Tourismus

Wegen zahlreicher Aspekte von bundesweiter Bedeutung wurde Ende 2005 das Amt der/des Beauftragten der Bundesregierung für Tourismus geschaffen. Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Thomas Bareiß, ist Mittler zwischen der Politik und den zahlreichen Akteuren im Tourismusbereich. Er ist Ansprechpartner für die Tourismuswirtschaft und ihre Verbände und vertritt die tourismuspolitischen Anliegen der Bundesregierung im parlamentarischen Raum, zum Beispiel im Ausschuss für Tourismus des Deutschen Bundestages.

Nationale Tourismusstrategie

Das Bundeskabinett hat im April 2019 Eckpunkte für eine nationale Tourismusstrategie beschlossen. Ziel dieser Strategie ist es, den Erfolg des Tourismusstandorts Deutschland nachhaltig zu sichern. Der Wirtschaftsfaktor Tourismus soll gestärkt und der gesamte Sektor in seiner ganzen Vielfalt bestmöglich auf die Zukunft vorbereitet werden.

Die nationale Tourismusstrategie orientiert sich an drei übergeordneten politischen Zielen: Erstens soll die inländische Wertschöpfung erhöht und damit wirtschaftliches Wachstum vorangetrieben werden. Zweitens soll die Lebensqualität der in Deutschland lebenden Menschen nachhaltig gesteigert werden. Drittens soll Tourismus zu internationaler Stabilität beitragen.

Um diese Ziele zu erreichen, stützt sich die nationale Tourismusstrategie auf ein zweistufiges Konzept. In der ersten Stufe hat die Bundesregierung - unter Beteiligung zahlreicher Partner in Wirtschaft, Politik und Verwaltung - Eckpunkte erarbeitet, diskutiert, konkretisiert und im Kabinett beschlossen. Darin hat die Bundesregierung strategische Ziele der Tourismuspolitik formuliert, an denen sich künftige Initiativen aller Verantwortlichen im Tourismus orientieren sollen. Zu den definierten Handlungsfeldern will die Bundesregierung in einem intensiven Dialogprozess einen Aktionsplan mit konkreten Maßnahmen entwickeln und Handlungsempfehlungen für die Akteure im Tourismus erarbeiten. Dazu wird die Bundesregierung aktiv mit breit angelegten Dialogangeboten auf die Branche und weitere Stakeholder zukommen.

Die Eckpunkte der nationalen Tourismusstrategie finden Sie hier (PDF, 64 KB).

Tourismusbeirat

Der Beirat für Fragen des Tourismus berät den Bundeswirtschaftsminister und den Beauftragten der Bundesregierung für Tourismus. Er setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen und Verbänden der Tourismuswirtschaft, von Verkehrsträgern, von Destinationen sowie der Wissenschaft. Mit seiner geballten und vielfältigen Fachkompetenz unterstützt er die Meinungsbildung des Ministeriums. Ziel ist es, Tourismus in Deutschland zu stärken und die Rahmenbedingungen dafür zu verbessern.

Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes

Um die Tourismusförderung des Bundes institutionell weiter zu stärken, hat das Bundeswirtschaftsministerium eigens ein Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes eingerichtet. Das Kompetenzzentrum unterstützt vor allem die operative Umsetzung der tourismuspolitischen Ziele der Bundesregierung, indem es wirtschaftliche, technische und gesellschaftliche Entwicklungen im Hinblick auf den Tourismus und die Branche beobachtet und analysiert. Wichtiger Bestandteil ist das Sondermodul „Tourismus 2030“, bei dem gemeinsam mit relevanten Akteuren der Tourismuswirtschaft und unter wissenschaftlicher Begleitung langfristige Szenarien und Perspektiven für den Tourismus in Deutschland erarbeitet werden. Dem Kompetenzzentrum steht ein Beirat als Sparringspartner und Aufsichtsgremium zur Seite, dem unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Verbände mit bundesweiter Bedeutung im Tourismus angehören.

Mehr unter www.kompetenzzentrum-tourismus.de.

Förderprogramm LIFT

Um kleine und mittlere Unternehmen der Tourismusbranche fit für die Zukunft zu machen, fördert das BMWi ab 2019 mit dem Programm „Leistungssteigerung & Innovationsförderung im Tourismus“ (LIFT) innovative Projektideen mit Modellcharakter. Mit 1,5 Millionen Euro sollen bewusst themen- und zielgruppenoffen Impulse aus der Branche für die Branche entwickelt werden. Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes trifft eine Vorauswahl besonders förderwürdiger Projekte und unterstützt beratend die Umsetzung. Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen finden Sie beim Kompetenzzentrum Tourismus.

Vermarktung des Reiselands Deutschland

Wichtig für die weitere erfolgreiche Entwicklung des Tourismus in Deutschland ist auch die Vermarktung Deutschlands als Reiseland im Ausland. Dies ist Kerngeschäft der Deutschen Zentrale für Tourismus e. V. (DZT) mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert die DZT mit derzeit rund 34 Millionen Euro im Jahr. Unterstützt wird die DZT außerdem von ihren aktuell 67 Mitgliedern und 16 Förderern, zu denen touristische Unternehmen und Marketingorganisationen sowie wichtige Verbände der Branche gehören.

Ziel ist, dass noch mehr ausländische Gäste nach Deutschland reisen und der volkswirtschaftliche Beitrag des Tourismus zu Einkommen und Beschäftigung in Deutschland weiter wächst. Dafür unterhält die DZT Ländervertretungen auf der ganzen Welt, die vor allem mit lokalen Reiseunternehmen und Medien arbeiten, um Deutschland als Reiseland zu vermarkten. Durch fundierte Marktanalysen und Studien erkennt die DZT frühzeitig aktuelle Trends und kann ihre Marketingstrategien zielgenau auf die Bedürfnisse der ausländischen Urlauberinnen und Urlauber, aber auch Geschäftsreisende, ausrichten. Die DZT kooperiert eng mit vielen Unternehmen der deutschen Tourismuswirtschaft, um das Reiseland Deutschland in der Welt optimal zu positionieren.

Die DZT präsentiert das Reiseland Deutschland in der internationalen Fachwelt durch vielfältige Veranstaltungen, Kampagnen und sonstige Angebote. Dazu gehören internationale Touristikmessen, Workshops und Medienveranstaltungen, die eine wichtige Werbeplattform sind. Interessierte Reisende und Organisationen können sich auf der Website der DZT, durch spezielle Apps und in sozialen Netzwerken in mehreren Sprachen über Reiseziele, Programme und touristische Events in Deutschland informieren.

2018 stellte die DZT das kulinarische Deutschland in den Fokus ihrer Marketingaktivitäten. 2019 wird sich vieles um das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ drehen. Auch das gewachsene touristische Angebot in ganz Deutschland 30 Jahre nach dem Mauerfall wird zentrales Thema sein. In 2020 werden sich die Kampagnen der DZT dem 250. Geburtstag Beethovens, dem Naturland Deutschland und 30 Jahren Deutsche Einheit widmen.

Infografiken

Schwerpunkte der Tourismuspolitik

Touristische Vielfalt, soziale Verantwortung

Das Reiseland Deutschland bietet für jeden etwas: kulturellen Reichtum, Erholung in ländlicher Natur, vielfältige Angebote für alle. Deshalb ist Tourismus ein Schlüsselsektor für qualitatives Wachstum: Er ermöglicht Beschäftigung und Einkommen für Menschen unterschiedlichster Herkunft und Qualifikation in allen Teilen Deutschlands.

Die Bundesregierung verfolgt eine Politik des qualitativen Wachstums. Das bedeutet u. a. auch, dass möglichst alle Menschen und Regionen an Wertschöpfung und Wohlstand teilhaben sollen. In der Tourismuspolitik verfolgt sie daher neben Wachstumszielen auch struktur- und sozialpolitische Ziele. Ein Schwerpunkt in der 18. Legislaturperiode war die Stärkung des ländlichen Raums durch bessere Verzahnung von Kultur und Reiseangeboten zur Steigerung der touristischen Attraktivität oft strukturschwacher, aber kulturreicher ländlicher Räume. Außerdem engagiert sich die Bundesregierung für das Thema Barrierefreiheit im Tourismus und unterstützt den Aufbau eines bundeseinheitlichen Zertifizierungssystems für barrierefreies Reisen.

In Deutschland haben sich die Übernachtungszahlen in der 18. und zu Beginn der 19. Legislaturperiode durchgängig positiv entwickelt. Gleichzeitig steht der Tourismus vor vielfältigen Chancen und Herausforderungen – hierzu zählen die Themen Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung ebenso wie das Finden und Binden von Fachkräften. Diese und weitere Schwerpunktthemen begleitet das BMWi in seiner Tourismuspolitik.

Klicken Sie sich durch die verschiedenen Schwerpunkte der Tourismuspolitik des BMWi:

Schwerpunkte der Tourismuspolitik

Internationale Zusammenarbeit

Austausch über Grenzen hinweg

Das Bundeswirtschaftsministerium vertritt Deutschland in europäischen und internationalen Fragen des Tourismus, wie zum Beispiel in der Europäischen Union, der Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen, der OECD und in bilateralen Kontakten zu anderen Staaten.

Dabei werden Best Practices zur Tourismuspolitik ausgetauscht sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und sozialen Verantwortung entwickelt. Ein Beispiel ist der für 2019 und 2020 ausgelobte Wettbewerb „European Capitals of Smart Tourism“.

Der Lissabon-Vertrag von 2009 (Art. 195) berechtigt die Europäische Union (EU), die Tourismuspolitik der EU-Mitgliedstaaten zu ergänzen. Derzeit konzentriert sich die EU-Kommission auf folgende tourismuspolitische Schwerpunkte:

  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit (unter anderem rechtliche Rahmenbedingungen, Bürokratieabbau) und erleichterter Zugang zu Kapital (zum Beispiel Kredite/ Bürgschaften, aber auch Anziehung ausländischer Investitionen);
  • Verbesserung der Qualität, der Nachhaltigkeit, der Barrierefreiheit und der Digitalisierung des Tourismus;
  • Verbesserung der Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten (Aus- und Fortbildung/ Fachkräftesicherung) sowie Mobilität der Beschäftigten;
  • Förderung Europas als Tourismusdestination, vor allem durch transregionale Produkte (im Blick als Quellmarkt steht besonders China, mit dem die EU 2018 ein Tourismusjahr durchgeführt hat).

Mehr zur europäischen Tourismuspolitik erfahren Sie hier.

OECD: Internationaler Austausch

Das BMWi vertritt Deutschland im Tourismusausschuss der OECD. Hier werden Informationen und Positionen zu aktuellen Tourismusfragen sowie Best-Practice-Beispiele der Tourismuspolitik der OECD-Mitgliedstaaten ausgetauscht. Alle tourismusrelevanten Themen und Untersuchungen anderer Bereiche der OECD werden dabei in die Diskussion einbezogen, so zum Beispiel Klimawandel, Green Growth, Nachhaltigkeit, Kunst und Kultur, Liberalisierung, Digitalisierung/ Sharing Economy, Sicherheit im Reiseverkehr und Infrastruktur. Davon profitiert auch die Tourismuspolitik der Bundesregierung. Mehr erfahren.

Die Welttourismusorganisation UNWTO

Die Welttourismusorganisation - United Nations World Tourism Organisation - UNWTO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Madrid. Grundsätzliche Aufgabe der UNWTO ist die „Förderung und Entwicklung des Tourismus als Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung, zu internationalem Verständnis, Frieden, Wohlstand und Respekt für Freiheit und Menschenrechte für alle ohne Unterschiede nach Rasse, Geschlecht, Sprachen und Religion.“ Die UNWTO unterstützt dabei im Besonderen die Interessen der Entwicklungsländer an einer nachhaltigen und ganzheitlichen Entwicklung des Tourismus. Mehr erfahren.

T20: Treffen der Tourismusminister

Die T20 sind die Tourismusminister der bedeutendsten Industrie- und Schwellenländer (G20). Ziel dieses Forums ist es, das Potenzial des Tourismus für die wirtschaftliche Entwicklung in den G20-Staaten herauszustellen und sich für eine tourismusfreundliche Wirtschaftspolitik einzusetzen. Beim T20-Treffen in Argentinien 2018 stand das Thema „Die führende Rolle des Tourismus für eine nachhaltige Entwicklung: Ein Motor für die Beschäftigung“ im Mittelpunkt. In einem Gemeinsamen Statement forderten die Minister die G20-Staaten auf, die Voraussetzung für mehr Beschäftigung und bessere Arbeitsbedingungen im Tourismus zu schaffen, und vereinbarten eine weitere intensive Zusammenarbeit.

Das T20-Treffen wird in Kooperation mit der Welttourismusorganisation UNWTO durchgeführt. Im Jahr 2009 war die „T20-Initiative“ von verschiedenen zur UNWTO gehörenden G20-Staaten ins Leben gerufen und zunächst außerhalb der förmlichen G20-Agenda organisiert worden. 2019 findet das Treffen der Tourismusminister in Japan zum ersten Mal im Rahmen des offiziellen G20-Formats statt.

Pressemitteilungen

  • 21.10.2019 - Pressemitteilung - Tourismuspolitik

    Dialog, Transparenz, Nachhaltigkeit: Nationale Tourismusstrategie startet in zweite Phase

    Öffnet Einzelsicht
  • 23.07.2019 - Pressemitteilung - Tourismuspolitik

    Tourismusbeauftragter Bareiß: Tourismus im ländlichen Raum durch Digitalisierung stärken

    Öffnet Einzelsicht
  • 30.04.2019 - Pressemitteilung - Tourismuspolitik

    Bareiß: Eckpunkte der nationalen Tourismusstrategie stärken Tourismusstandort Deutschland

    Öffnet Einzelsicht
  • 05.03.2019 - Pressemitteilung - Tourismuswirtschaft

    „Tourismus schafft Chancen“ - Bundeswirtschaftsminister Altmaier eröffnet die 53. ITB

    Öffnet Einzelsicht
  • 15.11.2018 - Pressemitteilung - Tourismuswirtschaft

    Tourismusbeauftragter Bareiß: „LIFT“ – Innovation und Wettbewerbsfähigkeit im Fokus der Tourismusförderung

    Öffnet Einzelsicht

Publikationen

Weiterführende Informationen

  • Artikel - Tourismuswirtschaft

    Artikel: Geschäftstätigkeit in der Reisebranche

    Öffnet Einzelsicht
  • Artikel - Tourismuspolitik

    Artikel: Spezielle Regelungen beim Incoming Tourismus aus der Volksrepublik China

    Öffnet Einzelsicht
Urlauber und Strandkörbe am Strand zum Thema Tourismus; Quelle: mauritius images / imageBROKER / Hans Blossey