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Artikel - Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien

Einleitung

Erneuerbare Energien gehören zu den wichtigsten Stromquellen in Deutschland und ihr Ausbau ist eine zentrale Säule der Energiewende. Unsere Energieversorgung soll klimaverträglicher werden und uns gleichzeitig unabhängiger vom Import fossiler Brenn-, Kraft- und Heizstoffe machen.

Solaranlage zum Thema Erneuerbare Energien; Quelle: iStock.com/nullplus

© iStock.com/nullplus

Die Stromversorgung in Deutschland wird Jahr für Jahr „grüner“. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch wächst beständig: von rund sechs Prozent im Jahr 2000 auf rund 42 Prozent im Jahr 2019. Damit wurde die Zielmarke von 35 Prozent für das Jahr 2020 vorzeitig deutlich übertroffen.

Bis zum Jahr 2025 sollen 40 bis 45 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. So sieht es das Erneuerbare-Energien-Gesetz – kurz EEG – vor.

Insgesamt stellt sich die Stromerzeugung in Deutschland wie in der folgenden Grafik dar:

Bruttostromerzeugung in Deutschland 2018 in TWh Bild vergrößern

Bruttostromerzeugung in Deutschland 2018 in TWh; 1 vorläufig; 2 regenerativer Anteil; Geothermie aufgrund der geringen Menge in Fotovoltaik; Stand: März 2019

© AG Energiebilanzen

Auch bei der Wärmeversorgung spielen erneuerbare Energien zunehmend eine wichtige Rolle. Derzeit beträgt der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte 15 Prozent.

Die Energieträger der Energiewende

Wind- und Sonnenenergie sind die wichtigsten erneuerbaren Energieträger. Daneben leisten Biomasse und Wasserkraft einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung.

  • Sonnenenergie: Im Strombereich wird mit Photovoltaikanlagen die Energie der Sonnenstrahlung direkt in Strom umgewandelt. Neue Solaranlagen gehören heute zu den günstigsten Erneuerbare-Energien-Technologien. Mehr als 1,6 Millionen Photovoltaikanlagen stellten Ende des Jahres 2019 mit rund 47,5 Gigawatt Leistung den zweitgrößten Anteil der Stromerzeugungssysteme bei den erneuerbaren Energien, nach der Windenergie an Land mit einer installierten Leistung von über 52 Gigawatt.
    Im Wärmebereich nutzen die Solarkollektoren die Energie der Sonne, um Wärme für die Trinkwassererwärmung oder für Industrieprozesse zu erzeugen.
  • Windenergie spielt gegenwärtig die tragende Rolle beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Im Jahr 2019 betrug die installierte Leistung der Windenergieanlagen an Land 53 Gigawatt und auf See 8 Gigawatt. An Land wurden rund 101,1 TWh und auf See rund 24,7 TWh erzeugt, insgesamt also rund 126 Terawattstunden. Damit liegt der Anteil der Windenergieanlagen am deutschen Bruttostromverbrauch bei 21,7 Prozent. Bis zum Jahr 2030 soll nach den Plänen der Bundesregierung eine Leistung von 15 GW bei Windenergie auf See am Netz sein.
  • Biomasse wird in fester, flüssiger und gasförmiger Form zur Strom- und Wärmeerzeugung und zur Bereitstellung von Biokraftstoffen genutzt. Innerhalb der erneuerbaren Energien tragen die Biomassen mit knapp 23 Prozent zur Stromerzeugung, 86 Prozent zum Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte und 88 Prozent zum Endenergieverbrauch im Verkehr bei.

Mehr Informationen zur Entwicklung der Erneuerbaren Energien finden Sie auf www.erneuerbare-energien.de.

Seit dem 3. Juli 2017 bildet die neue Informationsplattform SMARD nahezu in Echtzeit aktuelle Entwicklungen am Strommarkt ab – auch zu erneuerbaren Energien. SMARD bereitet die Daten transparent, verständlich und übersichtlich auf. Somit können verschiedene Nutzergruppen mit SMARD den Fortgang der Energiewende jederzeit nachverfolgen. Für Expertinnen und Experten stehen zudem umfangreiche Funktionen zur vertieften Analyse bereit.

Vier Zahlen zu erneuerbaren Energien

15
Symbolicon für Grüner Strom

Prozent Anteil
der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte in Deutschland im Jahr 2019

42,0
Symbolicon für Sonne

Prozent Anteil
der erneuerbaren Energien am gesamten Bruttostromverbrauch in Deutschland im Jahr 2019

16,1
Symbolicon für Windräder

Prozent Anteil
der gesamten Windenergie an der gesamten Stromerzeugung in Deutschland im Jahr 2019

5,10
Symbolicon für Geld

ct/kWh: Durchschnittlicher Zuschlagswert
in der letzten Ausschreibungsrunde für PV-Freiflächenanlagen nach dem EEG 2017 (zum Vergleich: erste Ausschreibungsrunde der Pilotrunde durchschnittlicher Zuschlagswert 9,17 ct/kWh)

Offshore-Windpark zum Thema Energiewende; Quelle: ABB

© ABB

Unsere Energiewende: sicher, sauber, bezahlbar

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EEG 2021

Auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität

Strom aus erneuerbaren Energien leistet einen wesentlichen Beitrag zu Erreichung der Klimaziele Deutschlands und der Europäischen Union. Auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität bis 2050 muss deshalb der Ausbau der erneuerbaren Energien konsequent weiter vorangetrieben werden. In Deutschland ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) seit mehr als 20 Jahren eine zentrale Grundlage für den Ausbauerfolg der erneuerbaren Energien im Stromsektor. Bereits heute deckt Strom aus erneuerbaren Energien an vielen Tagen mehr als die Hälfte des gesamten deutschen Stromverbrauchs. Um diesen Erfolg fortzusetzen, wurden die entsprechenden Rahmenbedingungen im „EEG 2021“ geschaffen.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien kann auch mittel- und langfristig nur weiter erfolgreich sein, wenn auch das energiewirtschaftliche Zieldreieck weiterhin eingehalten wird. Neben dem Umwelt- und Klimaschutz gehört hierzu auch, dass die Kosten im Interesse einer preisgünstigen Energieversorgung und bezahlbarer Strompreise begrenzt bleiben. Mit Blick auf eine sichere und kosteneffiziente Stromversorgung müssen die erneuerbaren Energien außerdem stärker in den Strommarkt und das Stromversorgungssystem integriert werden, und ihr Ausbau muss mit dem Ausbau der für den Transport erforderlichen Stromnetze synchronisiert werden. Schließlich muss mit steigenden Ausbaumengen auch die Akzeptanz für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland gestärkt werden, insbesondere für den Ausbau der Windenergie an Land.

Das „EEG 2021“ liefert zukunftsfähige Lösungen für die beschriebenen Herausforderungen. Am 17. Dezember 2020 hat der Bundestag die EEG-Novelle beschlossen. Das „EEG 2021“ soll das geltende EEG 2017 ersetzen und ist zum 1. Januar 2021 in Kraft getreten. Die wichtigsten Inhalte des EEG 2021 gliedern sich in sechs Komplexe:

Im EEG 2021 wird das Ziel verankert, dass der gesamte Strom in Deutschland noch vor dem Jahr 2050 treibhausgasneutral ist. Dies gilt sowohl für den hier erzeugten Strom als auch für den hier verbrauchten Strom. Auch Stromlieferungen nach Deutschland müssen treibhausgasneutral sein, wenn die Europäische Union insgesamt das Ziel der Treibhausgasneutralität erreichen will. Deutschland wird sich infolgedessen für entsprechende Regelungen im europäischen Kontext einsetzen.

Die erneuerbaren Energien sollen im Jahr 2030 65 Prozent des deutschen Stromverbrauchs bereitstellen. Damit dieses wichtige Zwischenziel auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität erreicht werden kann, werden mit dem EEG 2021 zentrale Weichen gestellt. So legt dieses Gesetz das Zielmodell des Klimaschutzprogramms 2030 verbindlich fest und regelt, in welchem Umfang die einzelnen Technologien zu dem 65-Prozent-Ziel beitragen sollen und mit welchen Ausbaupfaden dies erreicht werden kann. Die Ausbaupfade sind teilweise noch ambitionierter als im Klimaschutzprogramm 2030 geregelt, um zusätzliche Sicherheit bei der Erreichung des 65-Prozent-Ausbauziels zu schaffen. Hieraus abgeleitet werden die erforderlichen Ausschreibungsmengen für die einzelnen Technologien bis zum Jahr 2028 festgelegt, da diese Ausschreibungsmengen bis 2030 realisiert werden. Über die Ausschreibungsmengen für die Zeit ab 2029 (Realisierungszeitpunkt ab 2030) wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Außerdem sieht das EEG 2021 ein jährliches Monitoring zur Zielerreichung vor, damit sichergestellt ist, dass das 65%-Ziel im Jahr 2030 erreicht wird. Sofern die EU im Rahmen der Umsetzung des Green Deal konkrete neue Ausbauziele für erneuerbare Energien beschließt, wird auch das EEG entsprechend angepasst.

Die neuen Ausschreibungsmengen sehen einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien vor. Um dies zu erreichen, macht dieses Gesetz weitere Flächen für die Energiewende nutzbar: Um den Windausbau an Land wieder anzukurbeln, können künftig auch weniger windstarke Standorte wirtschaftlich erschlossen werden, und auch in der Innovationsausschreibung werden besondere Solaranlagen neu aufgenommen. Durch diese Maßnahmen soll der Ausbau der erneuerbaren Energien weiteren Schwung erhalten und der Wettbewerb in den Ausschreibungen gesichert werden.

Das 65-Prozent-Ausbauziel kann allerdings nur mit einer gemeinsamen Anstrengung aller Akteure in Bund, Ländern und Kommunen erreicht werden. Neben den hier vorgelegten energierechtlichen Änderungen müssen weitere Weichen gestellt werden. So müssen insbesondere auch das Planungs-, das Genehmigungs- und das Natur- und Artenschutzrecht die ambitionierten Ausbauziele für erneuerbare Energien widerspiegeln. Bund und Länder werden hierfür gemeinsame weitere Anstrengungen unternehmen und sich dabei eng abstimmen. Zu diesem Zweck wird mit dem EEG 2021 ein Kooperationsausschuss der zuständigen Staatssekretärinnen und Staatssekretäre der Länder und des Bundes unter Leitung des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eingerichtet und es werden jährliche Berichtspflichten von Bund und Ländern verankert.

In der bereits im Klimaschutzprogramm 2030 angekündigten und am 10. Juni 2020 vom Bundeskabinett beschlossenen Nationalen Wasserstoffstrategie (PDF, 1 MB) wird die EEG-Umlage für die Produktion von grünem Wasserstoff begrenzt. Hierfür schafft das EEG 2021 zwei Optionen, zwischen denen die Wasserstoffhersteller wählen können. Einerseits wird eine unbürokratische Möglichkeit geschaffen, die EEG-Umlage für Hersteller von Wasserstoff im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung zu behandeln. Andererseits wird für die Hersteller von grünem Wasserstoff eine gesetzliche Vollbefreiung von der EEG-Umlage geschaffen. Zu diesem Zweck enthält das Gesetz eine Verordnungsermächtigung, auf deren Grundlage die Anforderungen an grünen Wasserstoff geregelt werden können. Die Anlagenbetreiber können zwischen beiden Optionen kalenderjährlich wählen.

Zur Stärkung der Luftreinhaltung schafft das EEG 2021 eine günstige Möglichkeit für Seeschiffe beim Ankern im Hafen Landstrom zu beziehen, statt die Dieselgeneratoren laufen zu lassen. Dazu wird die EEG-Umlage für den Landstrombezug von Seeschiffen begrenzt. Das ist nicht nur für das Gesamtklima, sondern auch für die lokale Luftqualität ein Gewinn.

Durch die Umstellung der Fördersystematik auf Ausschreibungen ist es gelungen, die Förderkosten für Neuanlagen dauerhaft zu senken. Es ist für die Akzeptanz des EEG wichtig, die Kosten auch in Zukunft im Rahmen zu halten. Hierzu enthält dieses Gesetz diverse Einzelmaßnahmen. Diese Maßnahmen verfolgen das Ziel, die Förderkosten für neue Erneuerbare-Energien-Anlagen weiter zu senken. Das umfasst insbesondere eine Anpassung der Höchstwerte in den Ausschreibungen für Wind an Land und Photovoltaik, die Überführung weiterer Technologien wie große und mittlere PV-Dachanlagen und Biomethananlagen in die Ausschreibungen und eine Erhöhung des Wettbewerbs bei den Ausschreibungen für Freiflächen-Solaranlagen durch die Vergrößerung der zugelassenen Flächen.

Ein besonders wichtiger und wirksamer Schritt für die Stromverbraucher ist die teilweise Finanzierung der EEG-Umlage aus dem Bundeshaushalt. Im Klimaschutzprogramm wurde beschlossen, einen Teil der Einnahmen aus der ab 2021 für die Sektoren Wärme und Verkehr geltenden Kohlendioxid-Bepreisung nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz für die Entlastung der EEG-Umlage zu verwenden. Zusätzlich wurden im Rahmen der Beschlüsse zum Konjunkturpaket Zuschüsse zur EEG-Finanzierung in Höhe von 11 Milliarden Euro beschlossen, um die EEG-Umlage im Jahr 2021 auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde und im Jahr 2022 auf 6,0 Cent pro Kilowattstunde zu deckeln.

Damit wird die EEG-Umlage in den nächsten Jahren sinken. Die Absenkung der EEG-Umlage könnte mittelfristig zu konträren Effekten bei der „Besonderen Ausgleichsregelung“ führen. Bislang begünstigte Unternehmen könnten dann davon bedroht sein, die Schwellenwerte zur Besonderen Ausgleichsregelung nicht mehr zu erreichen und aus der Regelung herauszufallen. Auch könnte die durch die Covid-19-Pandemie verursachte Rezession dazu führen, dass Unternehmen die Schwellenwerte zur „Besonderen Ausgleichsregelung“ nicht mehr erreichen. Um den daraus resultierenden Unsicherheiten Rechnung zu tragen und der Wirtschaft in der wirtschaftlich schwierigen Gesamtsituation keine weiteren Lasten aufzuerlegen, wird durch dieses Gesetz die „Besondere Ausgleichsregelung“ weiterentwickelt, indem durch eine moderate Absenkung der Schwellenwerte verhindert wird, dass Unternehmen aus der Besonderen Ausgleichsregelung herausfallen. Hierdurch wird Sicherheit für die Wirtschaft trotz der genannten Herausforderungen geschaffen.

Das EEG 2021 enthält gezielte Maßnahmen zum Erhalt der Akzeptanz für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. Windanlagenbetreiber können die Kommunen künftig – wie im Vermittlungsausschuss zwischen Bundestag und Bundesrat vereinbart – finanziell an den Erträgen neuer Anlagen beteiligen. Diese Zahlungen an die Kommunen sollen vor Ort akzeptanzsteigernd wirken.

Bei der Photovoltaik werden die Rahmenbedingungen für den sogenannten Mieterstrom verbessert, wie bereits im Mieterstrombericht der Bundesregierung angekündigt. So wird der Mieterstromzuschlag erhöht und seine Zahlung auch für Quartierslösungen ermöglicht. Mieterstrom ist ein wichtiger Baustein für die Akzeptanz der Energiewende, weil er auch eine Partizipation von Mieterinnen und Mietern an der Energiewende ermöglicht.

Die Eigenversorgung wird in größerem Umfang als bisher von der EEG-Umlage befreit (EEG 2017: bis 10 MWh für Solaranlagen bis 10 kW installierter Leistung; EEG 2021: bis 30 MWh für Solaranlagen bis 30 kW installierter Leistung).

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat ein Netzausbau-Controlling etabliert, wodurch der Netzausbau jetzt deutlich vorankommt. Erste Erfolge werden bereits sichtbar. Für eine verbesserte Netz- und Marktintegration enthält dieses Gesetz darüber hinaus ein Bündel an Einzelmaßnahmen. Für eine verbesserte regionale Steuerung und damit für eine erleichterte Integration in das Stromversorgungssystem und eine Reduzierung der Systemkosten werden „Südquoten“ in den Ausschreibungen eingeführt. Die Südquote beträgt für Windenergieanlagen an Land 15 Prozent in den Jahren 2022 bis 2023 und 20 Prozent ab dem Jahr 2024; die Südquote für Biomasseanlagen beträgt 50 Prozent. Diese Instrumente stehen jedoch unter beihilferechtlichem Vorbehalt und werden deshalb frühestens ab den Jahren 2022 angewendet. Die Instrumente wirken sich dann entlastend auf den Netzengpass in der Mitte Deutschlands aus und fördern flexible Stromerzeugung in Süddeutschland. Das bisherige Netzausbaugebiet wird dabei aufgehoben, da mit den Südquoten neue Instrumente seine Aufgabe übernehmen.

Für eine bessere Marktintegration wurde die gleitende Marktprämie weiterentwickelt: Neuanlagen in der Direktvermarktung erhalten bei negativen Börsenstrompreisen keine Förderung, wenn der Spotmarktpreis in mindestens vier aufeinanderfolgenden Stunden negativ war. Der Vergütungszeitraum wird außerdem um die Zeiten verlängert, in denen der Börsenpreis in mindestens vier aufeinanderfolgenden Stunden negativ war. Durch diese Maßnahmen werden zugleich Anreize für Speichertechnologien und neue Perspektiven für Innovationen gesetzt.

Die Anforderungen an die Steuerbarkeit von Erneuerbare-Energien-Anlagen werden ausgeweitet und die Digitalisierungsstrategie über Smart-Meter-Gateways konsequent fortgeschrieben. Die Innovationsausschreibung wird gestärkt und mengenmäßig ausgeweitet; die gemeinsamen Ausschreibungen werden in diese Innovationsausschreibung integriert. Für Photovoltaik-Dachanlagen und für hoch flexible Biomethananlagen im Süden Deutschlands werden neue Ausschreibungssegmente eingeführt, um Potenziale für zusätzliche Mengen zu heben und die Ausschreibungen bei den erneuerbaren Energien auszuweiten. Die Stromerzeugung aus Biomasse soll flexibler werden; hierzu werden die mengenmäßige Begrenzung der sogenannten Flexibilitätsprämie aufgehoben und neue Anforderungen für sich flexibilisierende Neuanlagen gestellt.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien soll künftig so weit wie möglich marktgetrieben voranschreiten. Die Bundesregierung wird daher in ihren Erfahrungsberichten künftig regelmäßig untersuchen, ob und inwieweit die für die Erreichung der mittel- und langfristigen Ausbauziele erforderlichen Ausbaumengen auch marktgetrieben realisiert werden. In diesem Fall legt die Bundesregierung bis spätestens 2027 einen Vorschlag für einen Umstieg von der finanziellen Förderung auf einen marktgetriebenen Ausbau vor.

Für ausgeförderte Anlagen – also Erneuerbare-Energien-Anlagen, deren 20-jähriger Vergütungszeitraum ab 2021 ausläuft – wird der Rechtsrahmen angepasst. Bereits nach geltender Rechtslage bleibt der Anspruch auf vorrangige Einspeisung auch nach Ablauf der Förderdauer bestehen, und die Anlagenbetreiber können ihren Strom direkt vermarkten und dadurch Markterlöse für den Weiterbetrieb erzielen. Den Betreibern kleiner Anlagen bis 100 Kilowatt außer Windenergieanlagen, für die ein Weiterbetrieb in der Direktvermarktung unter Umständen derzeit unwirtschaftlich sein könnte, wird übergangsweise bis zu ihrer vollständigen Marktintegration durch das EEG 2021 eine Alternative zur Direktvermarktung geboten: Diese Anlagenbetreiber können den in der Anlage erzeugten Strom bis Ende 2027 auch dem Netzbetreiber zur Verfügung stellen und erhalten hierfür den Marktwert abzüglich der Vermarktungskosten (Marktwertdurchleitung). Hierdurch werden sowohl ein Abbau dieser Anlagen als auch ein „wildes Einspeisen“ verhindert. Bei ausgeförderten Windenergieanlagen an Land wird mit Blick auf die im Zuge der Covid-19-Pandemie vorübergehend gesunkenen Strompreise ein Ausschreibungsmodell für die Jahre 2021 und 2022 eingeführt, um einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb zu ermöglichen. An den Ausschreibungen können die Betreiber solcher Anlagen teilnehmen, bei denen ein Repowering standortbedingt nicht möglich ist. Die Bundesregierung wird zur Umsetzung der Ausschreibungen zeitnah eine entsprechende Verordnung vorlegen. Anlagen, die in den Ausschreibungen einen Zuschlag erhalten haben, erhalten in der Folge die wettbewerblich ermittelte Förderung bis zum 31. Dezember 2022. Bis zu den Ausschreibungen sowie für solche Windenergieanlagen an Land, die in den Ausschreibungen keinen Zuschlag erhalten, wird die Marktwertdurchleitung bis zum 31. Dezember 2021 gewährt und mit leichten Aufschlägen versehen (1 ct/kWh bis zum 30. Juni 2021, 0,5 ct/kWh vom 1. Juli 2021 bis zum 30. September 2021 und 0,25 ct/kWh vom 1. Oktober 2021 bis zum 31. Dezember 2021).

Weitere Informationen zum Ablauf des Gesetzgebungsverfahrens erhalten Sie hier.

FAQ zur beihilferechtlichen Genehmigung der EU-Kommission

Warum muss das EEG 2021 von der EU-Kommission genehmigt werden?

Zur Antwort Öffnet Einzelsicht

Wie ist der Verfahrensstand zur beihilferechtlichen Genehmigung des EEG 2021?

Zur Antwort Öffnet Einzelsicht

Welches Recht gilt ab dem 1. Januar 2021, solange noch keine beihilferechtliche Genehmigung der EU-Kommission vorliegt?

Zur Antwort Öffnet Einzelsicht

EEG 2017

Wettbewerbliche Vergütung der erneuerbaren Energien

Mit dem EEG 2017 wurde die nächste Phase der Energiewende eingeläutet: Die Förderhöhe des erneuerbaren Stroms wird seither nicht wie bisher staatlich festgelegt, sondern grundsätzlich durch wettbewerbliche Ausschreibungen am Markt ermittelt - ein Paradigmenwechsel bei der Förderung der erneuerbaren Energien. Mehr Wettbewerb, ein kontinuierlicher Ausbau mit effektiver Steuerung, Begrenzung der Kosten, Akteursvielfalt und Verzahnung mit dem Netzausbau sind die Koordinaten für die nächste Phase der Energiewende.

Ausbau steuern, Kosten begrenzen und Akteursvielfalt erhalten

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das im Jahr 2000 in Kraft getreten ist, ist der Motor für den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland. Mit der Reform des EEG im Jahr 2014 folgte ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Energiewende. Mehr zum EEG und der Novelle im Jahr 2014 erfahren Sie hier.

Mit einem Bündel an Maßnahmen wird dafür Sorge getragen, dass mit dem EEG 2017 auch die Akteursvielfalt erhalten bleibt. So wurden möglichst einfache Ausschreibungsmodelle eingeführt und die Bedingungen für Bürgerenergiegesellschaften bei der Ausschreibung von Wind an Land erleichtert. Weitere Informationen zu nationalen und europaweiten Ausschreibungen finden Sie hier.

Ergebnisse aus den Ausschreibungen

Seit Beginn der Ausschreibungen für den Ausbau von Windenergie und Photovoltaik nach EEG 2014 und EEG 2017 sind die durchschnittlichen Zuschlagswerte insbesondere bei Photovoltaik stark gesunken. So ist der mengengewichtete Zuschlagspreis zwischen der ersten Ausschreibungsrunde der PV-Pilotausschreibung vom April 2015 bis zur letzten Runde nach EEG 2017 im Jahr 2020 um fast 50 Prozent gesunken. Der durchschnittliche Zuschlagswert im Jahr 2020 lag bei rund 5,17 ct/kWh.

Infografiken zu den Ausschreibungsergebnissen

Entwicklung der Förderkosten für Solarparks

Durchschnittliche Zuschlagswerte der Ausschreibungsergebnisse für PV-Freiflächenanlagen Bild vergrößern

Durchschnittliche Zuschlagswerte der Ausschreibungsergebnisse für PV-Freiflächenanlagen

© BMWi

Hohe Realisierungsraten bei Photovoltaik-Freiflächenanlagen aus den ersten fünf Ausschreibungsrunden von durchschnittlich rund 95 Prozent zeigen, dass die bezuschlagten Projekte in der Regel auch realisiert werden. Infografik als (PDF, 84 KB)

Das EEG 2017 sieht neben den technologiespezifischen Ausschreibungen erstmals Pilotausschreibungen vor, in denen Photovoltaik- und Windkraftanlagen an Land gemeinsam ausgeschrieben werden. Die verschiedenen Technologien konkurrieren direkt miteinander. Grundlage dafür ist die Verordnung zu den gemeinsamen Ausschreibungen von Windenergieanlagen an Land und Solaranlagen (GemAV). In den Jahren 2018 bis 2020 finden jährlich zwei Ausschreibungstermine mit jeweils 200 MW statt. Im Rahmen der GemAV werden zwei Komponenten erprobt, mit denen die Systemintegration des Zubaus von Wind- und Solaranlagen verbessert werden soll. Es wird eine so genannte Verteilernetzkomponente eingefügt, damit der Zubau möglichst dort stattfindet, wo noch Platz im Verteilernetz ist. Und es werden ab dem Jahr 2019 regional differenzierte Höchstwerte gelten, damit auch ein Zubau in Mittel- und Süddeutschland stattfindet.

Die Ergebnisse und weitere Informationen zu einzelnen Ausschreibungen finden Sie unter Erneuerbare-Energien.de

Ausbau der Erneuerbaren und Netzausbau besser verzahnen

Bund und Länder halten an den bestehenden Netzausbauplänen fest. Dennoch ist hier noch mehr Tempo gefragt. Für eine Übergangszeit wird es aber in einigen Regionen in Deutschland Engpässe im Übertragungsnetz geben - vor allem in Norddeutschland. Es ist jedoch wichtig, dass die produzierte Energie auch transportiert werden kann und bei den Verbrauchern ankommt. Daher wird der Windenergieausbau an Land übergangsweise dort lokal entsprechend angepasst, wo sich verstärkt Netzengpässe zeigen. Mehr zum Thema Netzausbau erfahren Sie hier.

Mehr zum EEG 2017 erfahren Sie hier.

EEG 2014

Die richtigen Weichen gestellt

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das im Jahr 2000 in Kraft getreten ist, ist der Motor für den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland. Mit der Reform des EEG im Jahr 2014 folgte ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Energiewende.

Das EEG hat die Grundlage für den Ausbau der erneuerbaren Energien geschaffen und sie zu einer der tragenden Säulen der deutschen Stromversorgung werden lassen. Im Jahr 2000 waren es nur rund sechs Prozent. Ziel des EEG war es, den jungen Technologien wie Wind- und Sonnenenergie durch feste Vergütungen und garantierte Abnahme des Stroms den Markteintritt zu ermöglichen.

Mit der Reform des EEG im Jahr 2014

  • wurde ein verbindlicher Ausbaukorridor festgelegt
  • wurden die Kosten stark reduziert durch Konzentration auf die kostengünstigen Technologien Windkraft und Photovoltaik
  • wurde festgelegt, dass neue große Anlagen den produzierten Strom eigenverantwortlich vermarkten müssen (bessere Integration in den Strommarkt)
  • wurde eine Trendwende bei den Förderkosten eingeleitet und die EEG-Umlage stabilisiert.

Der Strompreis ist ein zentraler Wettbewerbsfaktor für energieintensive Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb stehen. Für sie gibt es die Besondere Ausgleichsregelung, die unter bestimmten Voraussetzungen vorsieht, dass nur eine reduzierte EEG-Umlage zu zahlen ist. Zudem sieht das EEG auch für Eigenversorger und Eigenerzeuger unter bestimmten Voraussetzungen gewisse Privilegien vor. Hier erfahren Sie mehr zur Besonderen Ausgleichsregelung und zur Eigenversorgung.

Mehr zum EEG erfahren Sie hier.

Solaranlage und Windräder zum Informationsportal Erneuerbare Energien; Quelle: BMWi/Holger Vonderlind

© BMWi/Holger Vonderlind

Informationsportal Erneuerbare Energien

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Infografiken zu erneuerbaren Energien

Glossar Energiewende

Symbolicon für Buch

Von Abwärme bis Wirkungsgradprinzip: Das Glossar erläutert wichtige Begriffe rund um das Thema Energiewende.

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Erneuerbare aus dem EU-Ausland

Grenzüberschreitende EE-Ausschreibungen für EU-Staaten

Mit dem EEG 2017 wird die Energiewende grenzüberschreitend verankert: Ausschreibungen zur Förderung erneuerbarer Energien sollen im Umfang von fünf Prozent der jährlich zu installierenden Leistung für die Teilnahme von Anlagen mit Standort in anderen Mitgliedstaaten geöffnet werden (ca. 300 Megawatt pro Jahr). Die grenzüberschreitenden Ausschreibungen treten ergänzend neben die nationalen Ausschreibungen, welche nur Anlagen mit Standort in Deutschland offen stehen.

Im Jahr 2016 wurden im Rahmen einer Pilot-Kooperation über die gegenseitige Öffnung von Ausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit Dänemark erste Erfahrungen gesammelt. An den von der Bundesnetzagentur und der dänischen Energieagentur durchgeführten Ausschreibungen konnten sich Anlagen mit Standort in Deutschland und in Dänemark beteiligen. Es handelte sich um die europaweit ersten grenzüberschreitenden Ausschreibungen.

Aufbauend auf diesen Erfahrungen sind weitere grenzüberschreitende Ausschreibungen geplant. Zudem soll die anteilige Öffnung auf die Möglichkeit der Kooperation im Bereich Windenergie an Land erweitert werden.

Hier mehr erfahren.

Umspannwerk

© BMWi/Holger Vonderlind

Unser Strommarkt für die Energiewende

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Erneuerbare Wärme und Verkehr

Beim Heizen auf Erneuerbare setzen

Mehr als die Hälfte unserer Energie wenden wir für die Wärme- und Kälteerzeugung auf. Daher ist der Ausbau erneuerbarer Energien auch im Wärmemarkt von zentraler Bedeutung für die Energiewende insgesamt.

Erneuerbare Energien werden auch im Wärmemarkt immer wichtiger: Von 2000 bis 2019 hat sich in Deutschland der Anteil am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte von 4,4 Prozent auf 15 Prozent mehr als verdreifacht.

Im Wärmemarkt wird der Einsatz erneuerbarer Energien durch das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) geregelt. Es sieht vor, dass Bauherren bei Neubauten Wärme anteilig aus erneuerbaren Energien gewinnen, bestimmte Ersatzmaßnahmen wie beispielsweise zusätzliche Dämmmaßnahmen durchführen oder Kraft-Wärme-Kopplung bzw. Fernwärme nutzen.

Ergänzend zum EEWärmeG fördert die Bundesregierung mit Hilfe des Marktanreizprogramms (MAP) den Einsatz erneuerbarer Energien, um deren Anteil an der Wärmeversorgung zu erhöhen. Hauptsächlich für den Gebäudebestand wird der Einsatz von Erneuerbare-Technologien im Wärmemarkt gefördert - beispielsweise Solarthermie-Anlagen, Holzpellet-Heizungen und effiziente Wärmepumpen.

Erneuerbare im Verkehr

Im Verkehrssektor leisten vor allem Biokraftstoffe wie Bioethanol, Biodiesel oder Biogas seit einigen Jahren einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energieversorgung. Im Jahr 2019 betrug der Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch des Verkehrs 5,6 Prozent. Gemeint sind damit zurzeit fast ausschließlich Biokraftstoffe für Autos, Lastwagen, Züge, Schiffe und Flugzeuge. Aber erneuerbare Energien werden auch Schritt für Schritt wichtiger, um mehr Elektroautos anzutreiben. Die Elektromobilität steht für CO2-armes Fahren und verbindet die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne und Wind mit dem Verkehrssektor.

Ausführliche Informationen finden Sie auf dem Informationsportal "Erneuerbare Energien" und "Deutschland macht's effizient".

Ein eingerüstetes Gebäude symbolisiert Energiewende im Gebäudebereich

© istockphoto.com/OGphoto

Gebäude energieeffizienter machen

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Exportinitiative Energie

Auf in neue Märkte!

Die Exportinitiative Energie unterstützt kleine und mittlere deutsche Unternehmen der Energiebranche bei der Erschließung von Auslandsmärkten.

Angesprochen sind Unternehmen, die Energielösungen im Bereich Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, intelligente Netze oder Speicher anbieten. Auch neue Technologien wie Power to Gas oder Brennstoffzellen rücken in den Fokus. Nutzen Sie das Angebot der Exportinitiative für sich und ihren Export! Wertvolle Informationen zum breiten Angebotsspektrum der Initiative sowie einen Veranstaltungskalender finden Sie hier und auf dem Informationsportal der Exportinitiative.

Was macht eigentlich... die Exportinitiative Energie?

Meldung

  • 13.12.2019 - Meldung - Erneuerbare Energien

    Mitteilung des BMWi an die EU-Kommission zu vorrangigem Dispatch von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien

    Öffnet Einzelsicht

Pressemitteilungen

  • 28.12.2020 - Pressemitteilung - Erneuerbare Energien

    Altmaier: „EEG tritt wie geplant zum 1. Januar 2021 in Kraft – Zentraler Schritt für die Energiewende“

    Öffnet Einzelsicht
  • 17.12.2020 - Pressemitteilung - Erneuerbare Energien

    Bundestag verabschiedet EEG-Novelle

    Video

    Öffnet Einzelsicht
  • 14.12.2020 - Gemeinsame Pressemitteilung - Europäische und internationale Energiepolitik

    Deutschland und Dänemark bringen europäischen Ausbau der Windenergie auf See voran

    Öffnet Einzelsicht
  • 14.12.2020 - Gemeinsame Pressemitteilung - Energiewende im Gebäudebereich

    Start der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und neue Förderrichtlinie zur Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme (EBN)

    Öffnet Einzelsicht
  • 14.12.2020 - Pressemitteilung - Europäische und internationale Energiepolitik

    Bundeswirtschaftsminister Altmaier leitet Videokonferenz der EU-Energieministerinnen und -minister und übergibt Vorsitz der Nordsee-Energiekooperation an Belgien

    Video

    Öffnet Einzelsicht

Weiterführende Informationen

  • 31.05.2019 - Meldung - Erneuerbare Energien

    Europäischer Gerichtshof: EEG 2012 ist keine staatliche Beihilfe

    Öffnet Einzelsicht

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Solaranlage zum Thema Erneuerbare Energien; Quelle: iStock.com/nullplus