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Artikel - Energieeffizienz

Deutschland macht’s effizient

Einleitung

Energieeffizienz lohnt sich: Denn die sauberste und günstigste Energie ist die, die gar nicht erst verbraucht wird. Damit die Energiewende ein Erfolg wird, müssen Strom und Wärme noch effizienter genutzt werden.

Mehr aus Energie machen: Das heißt, das gleiche Ziel mit möglichst wenig Energie erreichen – und den verbleibenden Bedarf weitestgehend mit erneuerbaren Energien decken. Auf diese einfache Formel lässt sich die Energiewende bringen. Die Richtung stimmt: Nach erster Hochrechnung der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) sank der Primärenergieverbrauch 2018 gegenüber 2008. Doch nach wie vor besteht großer Handlungsbedarf. Klar ist: Die Energiewende gelingt nur, wenn wir es gemeinsam schaffen, die Energieeffizienz zu steigern und unseren Energieverbrauch zu senken.

Energieeffizienz bringt mehr für alle – und spart Geld

Zum einen profitiert das Klima: Denn wer energieeffizient handelt, stößt weniger CO2-Emissionen aus. Und zum anderen lohnt sich der bewusste Umgang mit Energie auch für den Geldbeutel – von Privathaushalten, Unternehmen und Kommunen. So sind die Renditen von Investitionen in Energieeffizienz zurzeit meist höher als bei sicheren Anlagen auf dem Kapitalmarkt.

Mehr Wachstum – bei weniger Energieverbrauch

Eine höhere Energieeffizienz macht auch die deutsche Wirtschaft international wettbewerbsfähiger. Denn: Wer weniger Ressourcen verbraucht und weniger Emissionen ausstößt, verschafft sich einen Kostenvorteil. Ein sparsamer Umgang mit Energie fördert zudem neue Geschäftsmodelle sowie innovative Technologien und Dienstleistungen, mit denen deutsche Unternehmen auf internationalen Märkten punkten können.

Daten und Fakten auf einen Blick

50
Symbolicon für Wachstumskurve

Prozent
weniger Primärenergie soll bis zum Jahr 2050 in Deutschland verbraucht werden (im Vergleich zu 2008).

50
Symbolicon für Hasuhalt

Prozent Strom
sparen Verbraucher bei Geräten mit Energieeffizienz-Klasse A+++ gegenüber der Klasse A+.

> 200
Symbolicon für Netzwerke

neue Energieeffizienz-Netzwerke
gibt es bereits – im Zusammenspiel von Industrie, Handel und Handwerk.

10
Symbolicon für Heizen

Millionen Heizungsanlagen
in Deutschland sind älter als zehn Jahre – und viele haben eine unbefriedigende Energiebilanz.

Energieeffizienzstrategie 2050

Unser Fahrplan bis 2050

Mit der Energieeffizienzstrategie 2050 legt die Bundesregierung erstmals ein Ziel für die Senkung des Primärenergieverbrauchs bis 2030 fest, bündelt entsprechende Maßnahmen und leitet einen breit angelegten Stakeholder-Prozess zur Weiterentwicklung der Energieeffizienzpolitik ein.

Die Bundesregierung hat am 18. Dezember 2019 die Energieeffizienzstrategie 2050 (EffSTRA) verabschiedet. Die Strategie stellt die Weichen für mehr Energieeffizienz in Deutschland und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der energie- und klimapolitischen Ziele auf nationaler und europäischer Ebene. Die Energieeffizienzstrategie 2050 basiert auf drei Elementen:

Ein nationales Energieeffizienzziel für 2030

Bis zum Jahr 2030 soll der Primärenergieverbrauch um 30 Prozent sinken (im Vergleich zu 2008). Dies entspricht einer Verbrauchssenkung von rund 1.200 TWh oder in etwa dem heutigen Verbrauch der Niederlande und von Österreich gemeinsam. Mit diesem Ziel leistet Deutschland auch einen ambitionierten und überproportionalen Beitrag zur Erreichung des EU-Effizienzziels 2030.

Ein neuer Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE 2.0)

Die Strategie bündelt eine Vielzahl wirksamer Effizienzmaßnahmen für die Dekade 2021-2030 im neuen Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE 2.0). Der NAPE 2.0 und das Klimaschutzprogramm 2030 sind eng miteinander verbunden. Denn die überwiegende Zahl der Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs führt gleichzeitig auch zu einer Senkung der Treibhausgasemissionen.

Eine Roadmap Energieeffizienz 2050

Mit der Strategie initiiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie außerdem einen breit angelegten Stakeholderprozess „Roadmap Energieeffizienz 2050“. Gemeinsam mit Verbänden der Wirtschaft und Zivilgesellschaft, den Bundesländern und Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft werden Wege zur Halbierung des Primärenergieverbrauchs bis 2050 analysiert und konkrete Maßnahmen bis 2030 und 2050 entwickelt.

Die Ergebnisse münden in ein Abschlusspapier, das politische, ökonomische und rechtliche Herausforderungen analysiert sowie konkrete Handlungs- und Lösungsoptionen für die Erreichung des 2050-Ziels aufzeigt. Ihre Wirkungen auf verschiedene Akteursgruppen (unter anderem Verbraucher, Versorger) werden dabei besonders berücksichtigt. Der Dialogprozess wird außerdem Vorschläge zur Operationalisierung des Prinzips „Efficiency First“ erarbeiten.

Roadmap Energieeffizienz 2050

Roadmap Energieeffizienz 2050

Finden Sie hier alle Unterlagen und Downloads zur Roadmap

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Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz 2.0

Sparplan für eine grüne Zukunft

Mit dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) hat die Bundesregierung ein umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, um die Potenziale für Energieeffizienz in Deutschland besser auszuschöpfen.

Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien ist der effiziente Umgang mit Energie entscheidend, damit die Energiewende gelingt. Das gilt sowohl in den eigenen vier Wänden als auch in der Industrie und der kommunalen Versorgung. In Sachen Energieeffizienz hat sich die Bundesregierung daher klare Ziele gesetzt. Bis zum Jahr 2050 soll in Deutschland 50 Prozent weniger Primärenergie verbraucht werden als 2008.

Einen Überblick über die Entwicklung von Energieeffizienz und Energieverbrauch seit 1990 bietet die Broschüre „Energieeffizienz in Zahlen“.

Im Blick: Kommunen, Unternehmen und Verbraucher

Ob Kommunen, Unternehmen oder Verbraucher - mit dem NAPE möchte die Bundesregierung alle gesellschaftlichen Akteure motivieren, Energie sparsamer zu nutzen. Denn die Energieeffizienz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Prinzip: Informieren, fördern, fordern

Nur wenn Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunen wissen, wo ihre Einsparpotenziale konkret liegen, können sie sich energieeffizient verhalten. Der NAPE legt daher einen ersten Fokus auf den Ausbau des Informations- und Beratungsangebots.

Zweiter Schwerpunkt ist die gezielte und innovative Förderung von Effizienzinvestitionen: So umfasst der NAPE neben einer Aufstockung und Erweiterung des erfolgreichen CO2-Gebäudesanierungsprogrammes (KfW-Förderung zum energieeffizienten Bauen und Sanieren) auch verschiedene Förderprogramme zur Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen. Mit dem Förderpaket für Prozesse und Anlagen „Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft“, das neben der klassischen Zuschussförderung auch wettbewerbliche Ausschreibungen für Energieeffizienzmaßnahmen vorsieht, wurden die Förderprogramme für Unternehmen gebündelt und umfassend weiterentwickelt.

Der dritte Grundsatz des NAPE lautet "Fordern": Der Aktionsplan verpflichtet große Unternehmen zu Energieaudits und etabliert Standards für Neuanlagen und Neubauten. Unternehmen sollen zudem eigenverantwortlich in bis zu 500 Energieeffizienznetzwerken gemeinsame Effizienzziele definieren und diese in der Gruppe umsetzen.

Die Sofortmaßnahmen des NAPE sind überwiegend bereits erfolgreich umgesetzt. Mehr zu den Sofortmaßnahmen und langfristigen Maßnahmen des NAPE lesen Sie hier.

Weiterentwickelt und verbessert: Der NAPE 2.0

Die ambitionierten Ziele der Energieeffizienzstrategie 2050 geben vor, die bestehenden Energieeffizienzpotenziale noch besser zu nutzen. Der NAPE 2.0 nimmt die Nachfrageseite des Energiesystems in den Blick und erweitert die bisherige Effizienzpolitik. Er adressiert Maßnahmen zur Senkung des Endenergieverbrauchs in der Dekade 2021 bis 2030. Der NAPE 2.0 greift auch die Energieeffizienz-bezogenen Maßnahmen auf, die mit dem Klimaschutzprogramm 2030 beschlossen wurden:

Die neue steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung schafft spürbare Anreize für mehr Energieeffizienz in Wohngebäuden. Darüber hinaus werden mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) die bestehenden Gebäudeförderprogramme gebündelt und weiterentwickelt - und die Fördersätze erhöht. Für alle Förderprogramme im Bereich Energieeffizienz stellt das Bundeswirtschaftsministerium im Durchschnitt für die nächsten 4 Jahre jährlich etwa 4,3 Milliarden Euro zur Verfügung. Darüber hinaus stellt der Einstieg in das nationale Emissionshandelssystem im Wärme- und Verkehrssektor einen wichtigen Paradigmenwechsel dar. Die CO2-Emissionen aus der Nutzung fossiler Heiz- und Kraftstoffe bekommen künftig einen Preis, so dass Verbrauch und Treibhausgasemissionen in Zukunft sinken werden.

Hinzu kommen mit dem NAPE 2.0 zusätzliche Maßnahmen, die Wirtschaft und Verbraucherinnen und Verbrauchern helfen, Investitionsentscheidungen für mehr Energieeffizienz zu treffen. Dies betrifft zum Beispiel die Stärkung des Energiespar-Contractings, die Entwicklung innovativer Finanzierungsangebote und die Weiterentwicklung der Energieeffizienznetzwerke, in denen Unternehmen ihre erfolgreichen Ansätze zur Steigerung der Energieeffizienz untereinander austauschen.

Die Umsetzung des NAPE 2.0 wird begleitet von einem jährlichen Monitoring zur Erfolgskontrolle. Soweit erforderlich, wird die Bundesregierung auf Basis der Monitoring-Ergebnisse über eine Nachsteuerung beraten.

Stromleitungen und Windrad; Quelle: istockphoto.com/NI QIN

© istockphoto.com/NI QIN

Beratung und Förderung

Mehr aus Energie machen

Mit zahlreichen Beratungs- und Förderprogrammen unterstützt die Bundesregierung Bürgerinnen und Bürger wie auch Unternehmen auf ihrem Weg zu einem effizienteren Energieverbrauch.

Energieeffizienz lohnt sich: Für Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen und Kommunen. Bevor Sie jedoch in energieeffiziente Maßnahmen investieren, sollten Sie sich umfassend informieren. Die Bundesregierung bietet dazu ein breites Angebot an Beratungs- und Fördermöglichkeiten an.

Info-Hotline Energieeffizienz

Im Rahmen der breit angelegten Offensive "Deutschland macht's effizient" hat das BMWi eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 0115 000 können sich Bürger und Unternehmen über die zahlreichen Fördermöglichkeiten rund um Energieeffizienz informieren. Weitere Informationen und praktische Tipps gibt es auf www.deutschland-machts-effizient.de.

Für Verbraucher: Erste Beratung und Energiechecks

Wer sich einen ersten Überblick verschaffen will und Tipps zum Energiesparen sucht, ist bei den Verbraucherzentralen an der richtigen Adresse: Gefördert mit Mitteln des BMWi reicht ihr Informationsangebot von Online- und Telefonberatung über Beratungsgespräche bis hin zu Terminen bei Ihnen zu Hause. Ein weiterer Service sind "Energie-Checks", die Mietern und Hauseigentümern zeigen, wo sie Energie in den eigenen vier Wänden einsparen können. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Der Label-Lotse sowie verschiedene Infografiken und Checklisten helfen Verbrauchern, das für sie optimale Gerät zu finden. Die Materialien geben Verbrauchern auch Tipps und Hinweise dazu, wie sie ihre Bestandsgeräte im Alltag energiesparender nutzen können, um so ihre Stromrechnung zu senken.

Energieberatung und Förderung für Unternehmen

Nicht nur Verbraucher, auch Unternehmen sparen Geld, wenn sie in energieeffiziente Anlagen oder Verfahren investieren. Der Mittelstand profitiert von einer ganzen Bandbreite an Beratungs- und Fördermöglichkeiten in Sachen Energieeffizienz. Ob es um die Förderung von Energiemanagementsystemen, Abwärmevermeidung und -nutzung oder Investitionen in energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse geht – oder Zuschüsse für Beratungen im Unternehmen: Eine Übersicht für Unternehmen finden Sie hier.

Gemeinsam schneller ans Ziel: Dialog Energieeffizienz

Nur gemeinsam und im gezielten Erfahrungsaustausch mit Multiplikatoren kann erreicht werden, dass mehr Unternehmen, Kommunen und private Haushalte finanziell geförderte Energieeffizienzmaßnahmen kennen, umsetzen und die Energie- und Wärmewende weiter voranbringen. Der Dialog Energieeffizienz richtet sich daher an Akteure wie etwa Verbände und Kammern, Energieagenturen, Länder und Kommunen oder Banken. Er verfolgt das Ziel, gemeinsam Kommunikationskanäle zu identifizieren, um Energieverbraucher gezielt über Energieeffizienz-Maßnahmen zu informieren. Weitere Informationen gibt es hier.

Schneller und einfacher zur Förderung

Mit der „Förderstrategie Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien“ (PDF, 383 KB) wurde ein umfassendes Konzept für eine Reform der Förderung erarbeitet. Demnach werden die einzelnen Förderprogramme im Zeitraum von 2017 bis 2020 schrittweise themenspezifisch gebündelt und adressatengerecht ausgerichtet. Interessierte – egal ob Bürgerin, Unternehmen oder Kommune – sollen somit schnell das für sie passende Förderprogramm finden und die Antragstellung komfortabel durchlaufen können.

Parallel wird zusätzlich ein „Effizienzwegweiser“ aufgebaut, der Antragsteller mit wenigen Fragen zum maßgeschneiderten Förderprogramm führt und dann alle notwendigen Informationen gebündelt und übersichtlich bereitstellt.

Glossar Energiewende

Symbolicon für Buch

Von Abwärme bis Wirkungsgradprinzip: Das Glossar erläutert wichtige Begriffe rund um das Thema Energiewende.

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Energieeffiziente Produkte und Effizienzlabel

Je grüner, desto effizienter

Energieverbrauchskennzeichnungen machen den Verbrauch von Produkten sichtbar und erleichtern es Kunden, energieeffiziente Produkte zu wählen. Gleichzeitig sorgen sie für mehr Wettbewerb zwischen den Herstellern.

Das farbige EU-Effizienzlabel gibt Verbraucherinnen und Verbrauchern eine verbesserte Informationsgrundlage über den Energieverbrauch an die Hand und ermöglicht ihnen so, energieeffizientere Produkte auszuwählen.

Die EU-Energielabel-Verordnung umfasst dabei alle energieverbrauchsrelevanten Produkte. Neben Haushaltsgeräten erfasst sie auch Produkte für gewerbliche Anwendungen sowie Produkte, die zwar keine Energie verbrauchen, jedoch maßgeblichen Einfluss auf den Energieverbrauch haben (zum Beispiel Wärmeschutzfenster). Als wichtige Produktgruppe werden auch Heizgeräte und Warmwasserbereiter mit einem Label versehen.

Mit besonders effizienten Geräten Energie und Geld sparen

Das EU-Energielabel informiert nicht nur über die Effizienz des jeweiligen Geräts, sondern – je nach Produktart – auch beispielsweise über den Wasserverbrauch (bei Wasch- und Spülmaschinen) oder die Lautstärke. So hilft das Label Verbrauchern dabei, verschiedene Geräte miteinander zu vergleichen. Der Erklärfilm "Das Energielabel – Wegweiser zum Stromsparen im Haushalt" fasst die wichtigsten Informationen dazu kurz zusammen.

Der Label-Lotse der Nationalen Top-Runner-Initiative (NTRI) hilft Verbraucherinnen und Verbraucher auch dabei, das Energielabel zu verstehen. Dieser bietet eine transparente Entscheidungshilfe und zeigt, worauf es bei energieeffizienten Geräten ankommt. Die Informationsmaterialien der NTRI helfen außerdem dabei, Schritt für Schritt das optimale Gerät zu finden sowie die Geräte im Alltag energiesparend zu nutzen. Die Materialien können Sie hier abrufen.

Weitere Informationen zur Energieeffizienz von Produkten finden Sie hier.

Effizienzlabel für alte Heizungsanlagen

Rund 35 Prozent der Energie wird in Deutschland im Gebäudebereich für Heizung und warmes Wasser verbraucht. Deswegen wird seit Januar 2016 bei Heizkesseln, die älter als 15 Jahre sind, schrittweise ein neues Effizienzlabel (PDF: 2 MB) angebracht. Auf diese Weise werden Verbraucherinnen und Verbraucher über den Effizienzstatus ihres Heizgerätes und über Energieberatungsangebote und Förderungen informiert – und zum Austausch ihrer Altanlage motiviert. Die Kennzeichnung soll die Austauschrate bei alten Heizgeräten erhöhen und Verbrauchern einen Anstoß zum Energiesparen geben. Heizungsinstallateure, Schornsteinfeger sowie bestimmte Energieberater berechtigt, die Etiketten zu vergeben - seit 2017 ist es Pflicht der Bezirksschornsteinfeger, die Etiketten anzubringen. Erfahren Sie mehr.

Erklärfilm zum Heizungslabel

Energieverbrauchskennzeichnung von Pkw

Über die Energieeffizienz von Fahrzeugen informiert die Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung mit dem Pkw-Label. Unter www.pkw-label.de finden Autokäufer Antworten auf Fragen wie: Welches Fahrzeug passt zu mir? Welches sind die effizientesten Modelle in jeder Fahrzeugklasse? Welche alternativen Antriebe gibt es und wie schneiden diese im Vergleich zu „Benzinern“ oder Dieselfahrzeugen ab? Oder, wie hoch sind die laufenden Kosten meines Traumautos wirklich? Die farbige CO2-Effizienzskala gibt Auskunft darüber, wie effizient ein Fahrzeug verglichen mit anderen Modellen ist. Die Ermittlung erfolgt auf Grundlage der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung der Fahrzeugmasse. Die Effizienzskala reicht von 'A+' (sehr effizient) bis 'G' (weniger effizient). Für die laufenden Kosten eines Autos ist zu berücksichtigen, dass Fahrzeuge der "grünen" Effizienzklassen A+, A und B durch niedrige Kfz-Steuern und sinkende Tankrechnungen in puncto Unterhalt besonders günstig sind.

Auch Händler finden auf dem Portal praktische Tipps, etwa rund um die Nutzung des Pkw-Labels für E-Fahrzeuge oder die dazugehörigen Aushänge im Autohaus. Weitere Informationen zum PKW-Label finden Sie hier.

Ein eingerüstetes Gebäude symbolisiert Energiewende im Gebäudebereich; Quelle: istockphoto.com/OGphoto

© istockphoto.com/OGphoto

Gebäude energieeffizienter machen

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Europäischer Rahmen

Energieeffizienz als europäisches Ziel

Energieeinsparung ist zentrales Ziel der Europäischen Union. Die EU-Mitgliedstaaten haben sich darauf verständigt, den Primärenergieverbrauch bis 2030 um 32,5 Prozent zu verringern.

Ein wichtiges Steuerungsinstrument auf europäischer Ebene ist die EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED).

In allen Verbrauchssektoren bestehen in Europa erhebliche Potenziale zur Energieeinsparung. Die EU-Mitgliedstaaten haben sich 2018 darauf verständigt, den Primärenergieverbrauch bis 2030 um 32,5 Prozent (gegenüber einer Referenzentwicklung ohne neue Maßnahmen) zu reduzieren. 2018 hat die EU mit der Verabschiedung der Neufassung der EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED) weitreichende Maßnahmen ergriffen, um den Energieverbrauch europaweit zu senken. Ein wesentliches Element der Richtlinie ist die Verpflichtung der Mitgliedstaaten, mittels staatlicher Maßnahmen jährliche Endenergieeinsparungen herbeizuführen. Mehr zur EU-Energieefizienz-Richtlinie (EED) können Sie hier nachlesen.

Länder und Märkte

Auf in neue Märkte!

Die Exportinitiative Energie unterstützt kleine und mittlere deutsche Unternehmen der Energiebranche bei der Erschließung von Auslandsmärkten.

Angesprochen sind Unternehmen, die Energielösungen im Bereich erneuerbare Energien, Energieeffizienz, intelligente Netze oder Speicher anbieten. Auch neue Technologien wie Power to Gas oder Brennstoffzellen rücken in den Fokus. Nutzen Sie das Angebot der Exportinitiative für sich und ihren Export! Wertvolle Informationen zum breiten Angebotsspektrum der Initiative sowie einen Veranstaltungskalender finden Sie hier und auf dem Informationsportal der Exportinitiative.

Offshore-Windpark zum Thema Energiewende; Quelle: ABB

© ABB

Unsere Energiewende: sicher, sauber, bezahlbar

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Netzwerke und Plattformen

Energieeffizienz gemeinsam anpacken

Gemeinsam mit Verbänden und Organisationen der Wirtschaft hat die Bundesregierung eine Vereinbarung zur flächendeckenden Einführung von Energieeffizienz-Netzwerken geschlossen.

Energieeffizienz-Netzwerke: Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen

Ziel des Aktionsbündnisses ist es, bis Ende 2020 rund 500 neue Netzwerke zu etablieren und damit einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz in Industrie, Handwerk, Handel und Gewerbe zu leisten. Jedes der Netzwerke besteht aus mindestens 5Unternehmen. Seit dem Start der Initiative wurden bereits über 200 Netzwerke mit über 1.800 Unternehmen registriert . Mehr zu den Energieeffizienz-Netzwerken können Sie hier erfahren.

Energiewende-Plattform Energieeffizienz

Die Steigerung der Energieeffizienz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die nur zusammen mit allen gesellschaftlichen Akteuren bewältigt werden kann. In der Energiewende-Plattform Energieeffizienz diskutiert die Bundesregierung seit 2014 mit den relevanten Stakeholdern neue Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz in Deutschland. In Arbeitsgruppen werden konkrete Vorschläge zur Fortentwicklung der Effizienzpolitik, zum Beispiel in den Bereichen Finanzen, Recht und Beratung diskutiert. Mehr zur Arbeit der Energiewende-Plattform Energieeffizienz und den Arbeitsgruppen erfahren Sie hier.

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Pressemitteilungen

  • 16.10.2019 - Pressemitteilung - Energieeffizienz

    Altmaier: „Steuerliche Förderung der Gebäudesanierung ist gut für den Klimaschutz wie auch für das Handwerk und Arbeitsplätze vor Ort“

    Öffnet Einzelsicht
  • 29.03.2019 - Pressemitteilung - Energieeffizienz

    Endbericht zur Evaluierung und Weiterentwicklung des Energieeffizienzfonds veröffentlicht: Energieeffizienz lohnt sich

    Öffnet Einzelsicht
  • 25.02.2019 - Pressemitteilung - Energieeffizienz

    BMWi fördert digitale Assistenten zum Energiesparen

    Öffnet Einzelsicht
  • 15.01.2019 - Pressemitteilung - Energieeffizienz

    Altmaier: „Abwärmeoffensive verbindet Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit“

    Öffnet Einzelsicht
  • 02.01.2019 - Pressemitteilung - Energieeffizienz

    Energieeffizienz in der Wirtschaft – BMWi richtet Förderprogramme für Unternehmen neu aus

    Öffnet Einzelsicht
Energieeffizienz